Grafik & Branding für CUBE Store Chur, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Grafikdesign für den CUBE Store Chur
Logo, Plakate, Fahrzeugbeschriftungen: ein ganzheitliches Markenbild für den CUBE Store Chur.
Ausgangslage
Mangelndes Markenbild
Markenbild
Eine Marke, die niemand kennt
Ein Markenbild entsteht nicht aus einzelnen Stücken, sondern aus einem System, das jemand einmal festlegt und danach durchhält. Genau das gab es hier nicht: Jedes Werbemittel wurde für sich entworfen, ohne Plan darüber, und am Ende konnte niemand sagen, woran dieser Laden zu erkennen ist. Wer ihn nicht kennt, erkennt ihn auch beim zweiten Mal nicht wieder.
Dazu kommt die Lage eines Markenhändlers. Am Vordach hängt das Leuchtschild mit dem Herstellerzeichen, im Schaufenster stehen dessen Räder, und die Produktbilder liefert derselbe Hersteller an jeden seiner Händler. Ein Laden, der nur damit auftritt, ist online und auf der Strasse ein CUBE-Händler unter vielen und nicht der CUBE Store Chur.
Werbemittel
Potential in Werbemittel
Im Einsatz war wenig: ein paar Flächen, ein paar Inserate, und der Rest blieb ungenutzt. Dabei gibt es viele Wege, einen Laden sichtbar zu machen, vom Heft über das Plakat bis zum Bildschirm im Gang und zur Beschriftung am Fahrzeug.
Welche davon sich lohnen, ist keine Geschmacksfrage. Aus Analyse und Marketingstrategie für den Store wissen wir, wen dieser Laden erreichen will und wo diese Menschen hinsehen, und danach richtet sich, welche Werbemittel entstehen und welche nicht.
Invisions
Wir bauen deine Marke

Grafikdesign und Branding für einen Fahrradhändler
Zwei Läden können dieselben Räder verkaufen und trotzdem verschieden in Erinnerung bleiben. Den Unterschied macht, ob jemand ein Bild vor Augen hat, wenn der Name fällt. Für den CUBE Store Chur haben wir dieses Bild gebaut: ein eigenes Zeichen, dazu Farben, Schriften und Formen, und daraus das Magazin, das Plakat, die Motive für die Bildschirme und die Flächen am Haus. Was Grafik und Branding zu Beginn festlegt, steht später auf jeder dieser Flächen, und der ganze Auftrag steht im Projekt CUBE Store Chur.
- Grafik
- Qualität
Ablauf
Der Branding-Prozess
Auf der Strategie aufgebaut
Gestaltet wird auf einer Entscheidung und nicht nach Geschmack.
Bevor ein Motiv entsteht, steht fest, wofür dieser Laden steht und wen er erreichen will. Bei einem Händler mit einer starken Herstellermarke ist das die schwerere Hälfte der Arbeit: Das Zeichen am Vordach gehört jemand anderem, und alles, was daneben steht, muss sich davon unterscheiden, ohne gegen es zu arbeiten.
Ohne sie entwirft man nach Geschmack, und dann sieht jedes Stück anders aus, weil jedes Mal jemand anderes Geschmack hatte. Mit ihr gibt es einen Massstab, an dem sich ein Entwurf messen lässt.
- Wofür der Laden steht
- Wen er erreichen will
- Neben der Herstellermarke
- Ein Massstab für Entwürfe
Die Grundstruktur der Marke
Was alle Stücke gemeinsam haben, klären wir vor dem ersten Stück.
Hier entsteht das, woran jemand die Marke erkennt, bevor er einen Namen liest: der Blauton, die Schrift, die Doppelmarke aus CUBE STORE und dem Ortsnamen, der breite Pinselstrich, auf dem eine Zeile sitzt, der Chip für den Modellnamen und die Personenkarte für das Team. Das ist der Schritt, an dem im Branding am meisten hängt, weil jedes weitere Stück darauf aufsetzt.
Dazu gehört die Tonlage. Ein Laden in Chur, der durchgehend hochdeutsch schreibt, klingt nach Katalog; BISCH PARAT? klingt nach dem Team, das im Laden steht. Abgestimmt wird die ganze Struktur, bevor etwas produziert wird: Eine Korrektur daran kostet einen Nachmittag, eine Korrektur an zwanzig fertigen Stücken kostet die Produktion.
- Farbe und Schrift
- Doppelmarke und Pinselstrich
- Tonlage mit Dialekt
- Einmal entschieden
Das Medium für die Zielgruppe
Erst steht fest, wen wir erreichen, dann worauf.
Aus der Zielgruppenanalyse in der Marketingstrategie geht hervor, wen dieser Laden erreichen will und wo diese Menschen erreichbar sind. Danach entscheidet sich, worauf wir uns konzentrieren: Print oder Digital, ein Heft oder ein Flyer, eine Fläche im Laden oder eine am Fahrzeug.
Dieselbe Aussage braucht je nach Medium eine andere Form. Wer an einem Bildschirm vorbeigeht, liest eine Zeile; wer ein Heft mitnimmt, liest eine Doppelseite zu Ende. Deshalb suchen wir zuerst das richtige Medium und gestalten erst danach.
- Zielgruppe zuerst
- Print oder digital
- Medium je Gruppe
- Form folgt dem Medium
Das Werbemittel für das Medium
Gestaltet wird auf der Grundstruktur und nicht daneben.
Jetzt entsteht das einzelne Stück: auf der Grundstruktur der Marke, im Format des gewählten Mediums und für die Menschen, die es sehen sollen. Was dabei herauskommt, hängt an den Leuten, die es machen, also am Auge für einen Zuschnitt und an der Erfahrung mit dem Medium.
Ein Plakat hängt hoch an der Wand, ein Beitrag steht quadratisch im Handy, ein Bildschirm hängt quer im Gang, und dieselbe Datei funktioniert in keinem zweiten Fall. Ein Heft ist die längste Strecke und lässt keinen Schritt aus: Themenplan, Text, Bildauswahl und Satz, danach die Reinzeichnung und die Druckdaten. Was später dazukommt, baut auf derselben Struktur auf, und ab dem zweiten Stück entsteht jedes neue in Stunden statt in Tagen.
- Je Format neu gesetzt
- Themenplan bis Satz
- Druckdaten geprüft
- Ab dem zweiten schneller
Das Branding
Vielfalt an Plattformen

Magazin und Prospekt
Ein Titel, eine Blattlinie und Seiten, die eine Frage zu Ende beantworten. Am Schluss steht SO WIRD DEIN VELO KOMPLETT, und Velo ist das Wort, das in Graubünden fällt.

Plakate und Flyer
Freigestellte Figuren vor fast schwarzem Grund, darunter der Pinselstrich mit der Zeile, am Fuss die Doppelmarke. Gedruckt und gerahmt steht diese Anordnung fest.

Digitale Motive
Für den Feed rücken die Figuren enger zusammen und der Pinselstrich nach oben. Dieselben Teile, eine andere Anordnung.

Sprüche und Slogan
BISCH PARAT? steht in Konturbuchstaben über den Rennradfahrern. Eine Zeile im Dialekt gehört zur Gestaltung wie die Schrift, in der sie gesetzt ist.
Ergebnis
Eine vollständige Marke

CUBE Store Chur
Mehr als ein Fahrradhändler
Beziehung
Eine Beziehung zum Kunden
Ein Auftritt, der überall gleich läuft, verkauft nicht direkt, er erzeugt ein Gefühl. Wer das Plakat im Laden, den Beitrag im Handy und das Heft auf dem Tisch als dieselbe Sache erkennt, weiss beim nächsten Mal, wen er vor sich hat. Daraus entsteht eine Beziehung statt eines einzelnen Kaufs: Der Laden zeigt, wofür er steht, und wer dieselbe Leidenschaft für den Sport mitbringt, findet sich darin wieder. Wie dieselben Themen online weiterlaufen, steht in Website und Online-Shop.
Potential
Weiterführendes Potential
Steht die Grundstruktur, ist sie mit dem ersten Auftrag nicht verbraucht. Jede weitere Kampagne, jedes neue Medium und jede neue Zielgruppe greifen darauf zurück, statt bei null anzufangen: Das Motiv, das hoch an der Wand hängt, steht quadratisch im Feed und quer auf dem Bildschirm, jedes Mal aus denselben Teilen in einer anderen Anordnung. Ein Freisteller ist dabei nur so gut wie die Aufnahme darunter, und die entsteht in der Fotoproduktion.
Fragen
Häufige Fragen zu Grafik für Fahrradhändler
Was ein Laden vor einem Gestaltungsauftrag wissen will, über alle Leistungen hinweg. Dieselben Fragen stellen sich in der ganzen Fahrradbranche, und was aus den Stücken im Kanal wird, steht in Social Media für den Store.
Was ist der Unterschied zwischen einem Logo und einem Corporate Design?
Ein Logo ist ein Zeichen, ein Corporate Design ist die Sammlung der Entscheidungen darum herum: welche Farbe gilt, wie eine Schlagzeile gesetzt wird, welche Bauteile sich wiederverwenden lassen. Genau die machen den Unterschied zwischen einem Auftritt und einer Reihe hübscher Einzelstücke. Wer nur ein Logo bestellt, bekommt ein Zeichen und erfindet danach jedes Werbemittel neu.
Womit fängt ein Branding an?
Mit der Grundstruktur und nicht mit dem ersten Plakat. Farbe, Schrift, Zeichen und Tonlage werden einmal festgelegt und abgestimmt, danach setzt jedes weitere Stück darauf auf. Wer umgekehrt anfängt, hat nach einem Jahr zwanzig Entwürfe und keine Marke.
Welche Werbemittel lohnen sich für einen Laden?
Das hängt daran, wen der Laden erreichen will und wo diese Menschen hinsehen. Deshalb steht die Zielgruppenanalyse vor der Gestaltung: Für die eine Gruppe ist ein Heft richtig, das zu Hause liegen bleibt, für die andere eine Fläche, die man im Vorbeigehen liest. Ein Werbemittel, das niemand in die Hand nimmt, ist auch dann teuer, wenn es gut gestaltet ist.
Warum wird ein Motiv für jedes Format neu gesetzt?
Weil ein Plakat hoch hängt, ein Beitrag quadratisch steht und ein Bildschirm quer, und dieselbe Datei in keinem zweiten Fall funktioniert. Umskaliert wandert die Zeile an den Rand oder das Motiv wird angeschnitten. Neu gesetzt bleiben die Teile dieselben und nur ihre Anordnung ändert sich.
Können wir die Vorlagen später selbst weiterverwenden?
Bei den Stücken, die als Vorlage gebaut sind, ja. Eine Vorlage erkennt man daran, dass Bild und Text getauscht werden können, ohne dass jemand die Gestaltung wieder öffnet. Ob ein Stück zur Vorlage wird, entscheidet sich am Anfang und nicht beim vierten Nachbau, denn eine Vorlage kostet beim ersten Mal mehr und ab dem zweiten weniger.
Du suchst Hilfe, melde dich bei uns
Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir übernehmen Konzept, Gestaltung und Reinzeichnung bis in den Druck, klären vorher Umfang, Formate und Termine und nennen das Budget, bevor die erste Seite entsteht.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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