Ein aufgeschlagenes Magazin auf einem weissen Betonblock: links die Schlagzeile CUBE SETZT MASSSTÄBE über einem Waldfoto mit Mountainbiker, rechts eine Textspalte mit zwei ausgezeichneten Bikes.

Grafik & Branding für CUBE STORE CHUR, ein Projekt der Werbeagentur Invisions

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Grafikdesign für den CUBE STORE CHUR

Ein eigenes Magazin mit Titel, Redaktion und Layout, dazu ein gerahmtes Plakat, ein Beitrag im Feed und ein Satz Bildschirmmotive: gestaltet für einen Laden in Graubünden.

Das Magazin BIKEN IN CHUR liegt geschlossen auf hellgrauem Grund, auf dem Titel zwei Freizeitradler auf Kopfsteinpflaster und die Doppelmarke CUBE STORE Chur.

Ein eigenes Magazin für einen Fahrradhändler

Für den CUBE STORE CHUR haben wir ein eigenes Magazin gemacht: Themen, Titel, Redaktion und Layout aus einer Hand. Das Heft heisst BIKEN IN CHUR und ist für Graubünden gesetzt, bis in die Wortwahl hinein. Aus denselben Formen sind danach das gerahmte Plakat, die Bildschirmmotive im Store und die Flächen am Haus entstanden. Was Grafik und Branding zu Beginn festlegt, steht später auf jeder dieser Flächen, und der ganze Auftrag steht im Projekt CUBE STORE CHUR.

Magazin BIKEN IN CHUR
Redaktion und Layout
Plakat und Beitrag im Feed
Motive für die Ladenbildschirme

Werkstücke

Vier Werkstücke aus einem Auftrag

Ein Heft, ein Plakat, ein Beitrag und eine Fassade: jedes Stück für sein Format entschieden, und jedes aus demselben Satz an Bauteilen gebaut.

Ein freistehend gebogenes A4-Heft vor grauem Verlauf, aufgeschlagen auf der Doppelseite DAS MACHT DAS RICHTIGE BIKE AUS mit einem freigestellten Gravelbike und Linien zu kurzen Fachtexten.

Die Beratungsseite im Magazin

Die Doppelseite trägt die Zeile DAS MACHT DAS RICHTIGE BIKE AUS. In der Mitte steht ein freigestelltes Gravelbike auf einem Landschaftsbild, ringsum führen dünne Linien zu kurzen Fachtexten über Reifen, Schaltung und Felgen.

Das ist die Form einer Erklärung und nicht die einer Anzeige: Der Leser bekommt die Bauteile eines Rades benannt, bevor irgendwo ein Preis steht. Dieselbe Seite läuft später auf dem Bildschirm im Laden, mit der Zeile TIPPS, TRICKS & MEHR! daneben.

  • Format A4
  • Freisteller auf Landschaft
  • Linien zu kurzen Fachtexten
  • Zweitverwertung auf dem Bildschirm

Digital Signage

Der Bildschirm im Laden spricht Bündnerdeutsch

Für die Bildschirme ist ein Satz Motive entstanden, gesetzt aus demselben Material wie Heft und Plakat: ein Bild, eine Zeile, kein Fliesstext. Sechs davon stehen hier, vom Team über die Fläche mit dem QR-Code bis zum Hinweis auf das neue Heft. Dieselben Teile stehen danach im Quadrat, wenn daraus ein Beitrag für Social Media wird.

Bildschirmmotiv mit drei Rennradfahrern vor dem Churer Talboden, darüber die Zeile DIE SCHNELLSTEN AUF DEM ASPHALT und in grossen Konturbuchstaben BISCH PARAT?
Personenkarte UNSER TEAM mit freigestelltem Porträt auf CUBE-Blau, dem Namen AGNESE, der Rolle Werkstattheldin und der Angabe im Team seit 2019.
Bildschirmmotiv VERNETZEN WIR UNS mit einem freigestellten Smartphone und einem QR-Code, der in die Strava-Community des Stores führt.
Bildschirmmotiv TIPPS, TRICKS UND MEHR neben der Magazin-Doppelseite DAS MACHT DAS RICHTIGE BIKE AUS, mit der Aufforderung, sich das neue Heft mitzunehmen.
Bildschirmmotiv in Weiss auf Schwarz mit goldenem Konfetti: WIR FEIERN UNSER 10-JÄHRIGES JUBILÄUM.
Bildschirmmotiv MELDE DICH ZUM NEWSLETTER AN auf CUBE-Blau, mit Papierflieger-Zeichen und dem Hinweis auf Tipps, Tricks und neue Produkte.

Das Magazin

Ein eigenes Magazin statt eines Prospekts

Sechs Ansichten des Magazins nebeneinander: zwei Titelseiten BIKEN IN CHUR und vier Innenseiten, darunter LET'S START und SO WIRD DEIN VELO KOMPLETT.

Redaktion

Ein Magazin, das der Laden selbst schreibt

Es hat einen Titel, eine Blattlinie und Seiten, die eine Frage zu Ende beantworten.

Auf dem Umschlag stehen unter dem Titel die Zeilen THE BEST BIKES und WHAT YOU NEED TO KNOW. Innen laufen die Seiten als Strecke: erst die ausgezeichneten Modelle, dann die Bauteile eines Rades, dann der Einstieg für alle, die anfangen, und zuletzt die Ausrüstung, überschrieben mit SO WIRD DEIN VELO KOMPLETT.

Diese letzte Zeile ist eine Entscheidung und kein Zufall. Velo ist das Wort, das in Graubünden fällt, und es ist auch das Wort, das der Store auf seiner eigenen Seite führt. Ein Heft, das für die Schweiz gesetzt ist, schreibt nicht Fahrrad, nur weil eine Vorlage aus Deutschland kommt, und dieselbe Regel gilt danach für jede Zeile auf jeder weiteren Fläche.

Ein solches Heft ist Arbeit in vier Schritten, und keiner davon lässt sich überspringen: Themenplan, Text, Bildauswahl und Satz. Wer ein Magazin gestalten lassen will, entscheidet deshalb zuerst über die Blattlinie und erst danach über Papier und Umfang.

Die Bauteile, aus denen der Auftritt gebaut ist

Gestaltung

  • Doppelmarke

    CUBE STORE und der Ortsname Chur, gesetzt als eigenes Zeichen des Ladens neben dem des Herstellers.

  • Pinselstrich

    Ein breiter blauer Strich trägt die Zeile und lässt sich auf jedes Format legen, ohne das Motiv neu zu bauen.

  • Modell-Chip

    Ein blauer Chip am oberen Bildrand nennt das Modell, etwa AGREE C:62 SLX oder CROSS RACE C:68X SLT, und macht aus einer Produktnahaufnahme ein Motiv der Marke.

  • Personenkarte

    Vorname senkrecht am Rand, freigestelltes Porträt auf blauem Grund, rechts Rolle und kurzer Datenblock: eine Vorlage, die die Werkstatt genauso trägt wie einen Athleten des Development Teams.

  • Bildschirmfläche

    Querformat-Motive für den Store, vom Team über die Produktnahaufnahme bis zum Bild mit dem QR-Code.

  • Tonlage

    Deutsch mit Bündner Einschlag: BISCH PARAT? steht über den Rennradfahrern, und die Zeile unter dem Beitrag im Feed ist ebenfalls Dialekt.

Ein Bauteil ist erst dann eines, wenn ein anderer es weiterverwenden kann, ohne vorher zu fragen.

Ergebnis

Was am Ende auf den Flächen steht

Zwei Stücke stehen für den Rest: ein Heft, das liegen bleibt, und ein Motiv, das jeden Zuschnitt aushält.

CUBE STORE CHUR

Gestaltet für Papier, für den Bildschirm und für die Fassade.

Print

Das Heft ist das Stück, das bleibt

Vieles an diesem Auftritt ist flüchtig: Ein Beitrag rutscht im Feed nach unten, ein Bildschirm schaltet weiter, ein Banner hängt eine Saison. Das Heft liegt danach immer noch da. Deshalb trägt es Themen, die ein Jahr später noch stimmen, also Bauteile, Einstieg und Ausrüstung statt einer Aktion mit Datum. Dieselben Fragen beantwortet der Store online an anderer Stelle, und wie diese Seite gebaut ist, steht in Website und Online-Shop.

Kampagne

Ein Motiv, das auf jedem Träger funktioniert

Das Motiv mit den Fahrerinnen und Fahrern ist so gebaut, dass der Zuschnitt die Aussage nicht kostet: Jede Figur ist freigestellt, der Grund ist Fläche und kein Foto, und die Zeile hängt am Strich statt am Bildrand. Deshalb steht dasselbe Bild hoch an der Wand, quadratisch im Feed und quer auf dem Bildschirm, jedes Mal aus denselben Teilen in einer anderen Anordnung. Ein Freisteller ist dabei nur so gut wie die Aufnahme darunter, und die entsteht in der Fotoproduktion.

Fragen

Was ein gestalteter Auftritt umfasst und wie er entsteht

Die Fragen, die vor einem Magazin, einem Plakat oder einem Satz Bildschirmflächen zu klären sind, und die Antworten, die sich an diesem Projekt zeigen lassen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Logo und einem Corporate Design?

Ein Logo ist ein Zeichen, ein Corporate Design ist die Sammlung der Entscheidungen darum herum. Beim CUBE STORE CHUR heisst das konkret: welcher Blauton gilt, wie eine Schlagzeile gesetzt wird, ob ein Rad freigestellt oder in der Landschaft steht, und welche Bauteile es gibt, die sich wiederverwenden lassen. Genau diese Bauteile machen den Unterschied zwischen einem gestalteten Auftritt und einer Reihe hübscher Einzelstücke: Der Pinselstrich trägt eine Zeile in jedem Format, ein Chip setzt den Modellnamen ins Bild, die Personenkarte nimmt jedes Teammitglied auf. Wer nur ein Logo bestellt, bekommt ein Zeichen und erfindet danach jedes Werbemittel neu.

Lohnt sich ein gedrucktes Magazin, wenn ohnehin alles online läuft?

Wenn es ein Magazin ist und keine Broschüre, ja. Der Unterschied liegt im Inhalt: Eine Broschüre zeigt Sortiment, ein Magazin beantwortet Fragen und darf dabei auch von etwas erzählen, das nichts kostet. Das entscheidet sich am Themenplan und nicht am Papier, und es entscheidet sich vor der ersten Seite. Ein Heft, das nur Produkte aneinanderreiht, ist ein Katalog mit besserem Umschlag, und dafür braucht niemand eine Redaktion.

Wer schreibt die Texte für ein solches Magazin?

Wir, gemeinsam mit dem Laden. Die Themen kommen aus dem Verkauf, weil dort die Fragen tatsächlich gestellt werden: was ein gutes Rad ausmacht, wie man anfängt, was zur Ausrüstung gehört. Wir bringen sie in eine Reihenfolge, schreiben sie aus und setzen sie so, dass eine Doppelseite auch ohne den Rest des Hefts verständlich bleibt. Die Gegenprobe macht der Store, denn eine Fachaussage, die im Laden niemand so formulieren würde, gehört nicht ins Heft.

Was gehört auf einen Bildschirm im Laden, und was nicht?

Eine Aussage je Motiv, in einer Grösse, die man im Vorbeigehen liest. Kein Fliesstext, keine Preisliste, keine Zeile, die man zu Ende lesen muss, bevor das Bild weiterschaltet. Gestalterisch heisst das: ein Bild, eine Zeile, viel Rand und dieselben Farben und Formen wie auf dem Papier, damit die Fläche zum Auftritt gehört und nicht wie ein zugekaufter Werbeblock aussieht. Und weil ein Bildschirm quer hängt und eine Anzeige hoch steht, wird ein Motiv dafür neu gesetzt und nicht umskaliert.

Warum gibt es für einen Anlass zwei verschiedene Gestaltungen?

Weil zwei verschiedene Dinge gesagt werden. Das eine Motiv zeigt die Menschen und trägt die Bauteile der Marke, also Blau, Pinselstrich und Doppelmarke; es läuft auf Plakat, Beitrag und Bildschirm. Das zweite ist ein reines Anlassmotiv, goldenes Konfetti auf Schwarz, ohne Menschen und ohne Blau, und es sagt nur: Wir feiern. Richtig ist das, solange das Anlassmotiv die Marke nicht ersetzt, sondern einen Moment markiert, den es genau einmal gibt. Falsch wird es, sobald jeder Anlass seine eigene Gestaltung bekommt, denn dann hat ein Laden am Jahresende lauter Einzelstücke und keinen Auftritt.

Können wir die Vorlagen später selbst weiterverwenden?

Bei den Stücken, die als Vorlage gebaut sind, ja. Eine Vorlage erkennt man daran, dass Bild und Text getauscht werden können, ohne dass jemand die Gestaltung wieder öffnet: Die Personenkarte für das Team ist so gebaut, der Chip mit dem Modellnamen auf den Produktaufnahmen ebenfalls. Ein Plakat mit einem eigens gebauten Motiv ist der andere Fall, das bleibt ein Einzelstück. Ob ein Stück zur Vorlage wird, entscheidet sich am Anfang und nicht beim vierten Nachbau, denn eine Vorlage kostet beim ersten Mal mehr und ab dem zweiten weniger.

Sie brauchen ein Magazin oder eine Kampagne

Wir übernehmen Konzept, Gestaltung und Reinzeichnung und begleiten die Sache bis in den Druck. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Umfang, Formate und Termine, bevor die erste Seite entsteht.

Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck

Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich

+43 664 99756038info@invisions.at

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