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Grafik & Branding für APOfit
Werbemittel für Messe, Apotheke und Online, von der Gestaltung bis zur Herstellung.
- Grafik & Branding

Ein eigenes Magazin mit Titel, Redaktion und Layout, dazu ein gerahmtes Plakat, ein Beitrag im Feed und ein Satz Bildschirmmotive: gestaltet für einen Laden in Graubünden.

Für den CUBE STORE CHUR haben wir ein eigenes Magazin gemacht: Themen, Titel, Redaktion und Layout aus einer Hand. Das Heft heisst BIKEN IN CHUR und ist für Graubünden gesetzt, bis in die Wortwahl hinein. Aus denselben Formen sind danach das gerahmte Plakat, die Bildschirmmotive im Store und die Flächen am Haus entstanden. Was Grafik und Branding zu Beginn festlegt, steht später auf jeder dieser Flächen, und der ganze Auftrag steht im Projekt CUBE STORE CHUR.
Werkstücke
Ein Heft, ein Plakat, ein Beitrag und eine Fassade: jedes Stück für sein Format entschieden, und jedes aus demselben Satz an Bauteilen gebaut.

Die Doppelseite trägt die Zeile DAS MACHT DAS RICHTIGE BIKE AUS. In der Mitte steht ein freigestelltes Gravelbike auf einem Landschaftsbild, ringsum führen dünne Linien zu kurzen Fachtexten über Reifen, Schaltung und Felgen.
Das ist die Form einer Erklärung und nicht die einer Anzeige: Der Leser bekommt die Bauteile eines Rades benannt, bevor irgendwo ein Preis steht. Dieselbe Seite läuft später auf dem Bildschirm im Laden, mit der Zeile TIPPS, TRICKS & MEHR! daneben.
Vor fast schwarzem Grund stehen freigestellte Fahrerinnen und Fahrer, die vordersten im blauen Store-Trikot, dahinter kleiner ein Mountainbiker und weitere Figuren aus dem Umfeld des Ladens. Dazu blaue Farbspritzer und ein breiter Pinselstrich, auf dem 10 JAHRE CUBE STORE CHUR steht. Am Fuss sitzt die Doppelmarke.
Im Hochformat entscheidet die Höhe: Die Figuren stehen gestaffelt, die grösste in der Mitte vorn, der Pinselstrich liegt quer darunter, und ganz unten bleibt Platz für die Doppelmarke. Gedruckt und gerahmt steht diese Anordnung fest, während sie auf jeder weiteren Fläche neu entschieden wird.
Auf Instagram läuft dasselbe Motiv als Karussell. Für das Quadrat rückt der Pinselstrich nach oben, die Figuren stehen enger beieinander, und der Text darunter ist auf Bündnerdeutsch geschrieben: Mir fiired 10 Jahr, was für es Jubiläum!
Die Sprache gehört zur Gestaltung wie die Schrift, in der sie gesetzt ist. Ein Laden in Chur, der durchgehend hochdeutsch textet, klingt nach Katalog; derselbe Satz im Dialekt klingt nach dem Team, das im Laden steht.
Am Vordach hängt ein grossformatiges Banner mit einem Rennrad, darüber das Leuchtschild mit dem Herstellerzeichen und der Zeile BIKE & NORDIC STORE CHUR. Wer davor steht, sieht zwei Marken gleichzeitig: die des Herstellers und die des Ladens.
Deshalb trägt jedes Stück dieses Auftrags die Doppelmarke aus CUBE STORE und dem Ortsnamen. Sie ist der Teil, der dem Laden selbst gehört, und sie muss neben dem Herstellerzeichen bestehen, ohne mit ihm zu konkurrieren.
Digital Signage
Für die Bildschirme ist ein Satz Motive entstanden, gesetzt aus demselben Material wie Heft und Plakat: ein Bild, eine Zeile, kein Fliesstext. Sechs davon stehen hier, vom Team über die Fläche mit dem QR-Code bis zum Hinweis auf das neue Heft. Dieselben Teile stehen danach im Quadrat, wenn daraus ein Beitrag für Social Media wird.






Das Magazin

Redaktion
Es hat einen Titel, eine Blattlinie und Seiten, die eine Frage zu Ende beantworten.
Auf dem Umschlag stehen unter dem Titel die Zeilen THE BEST BIKES und WHAT YOU NEED TO KNOW. Innen laufen die Seiten als Strecke: erst die ausgezeichneten Modelle, dann die Bauteile eines Rades, dann der Einstieg für alle, die anfangen, und zuletzt die Ausrüstung, überschrieben mit SO WIRD DEIN VELO KOMPLETT.
Diese letzte Zeile ist eine Entscheidung und kein Zufall. Velo ist das Wort, das in Graubünden fällt, und es ist auch das Wort, das der Store auf seiner eigenen Seite führt. Ein Heft, das für die Schweiz gesetzt ist, schreibt nicht Fahrrad, nur weil eine Vorlage aus Deutschland kommt, und dieselbe Regel gilt danach für jede Zeile auf jeder weiteren Fläche.
Ein solches Heft ist Arbeit in vier Schritten, und keiner davon lässt sich überspringen: Themenplan, Text, Bildauswahl und Satz. Wer ein Magazin gestalten lassen will, entscheidet deshalb zuerst über die Blattlinie und erst danach über Papier und Umfang.
Doppelmarke
CUBE STORE und der Ortsname Chur, gesetzt als eigenes Zeichen des Ladens neben dem des Herstellers.
Pinselstrich
Ein breiter blauer Strich trägt die Zeile und lässt sich auf jedes Format legen, ohne das Motiv neu zu bauen.
Modell-Chip
Ein blauer Chip am oberen Bildrand nennt das Modell, etwa AGREE C:62 SLX oder CROSS RACE C:68X SLT, und macht aus einer Produktnahaufnahme ein Motiv der Marke.
Personenkarte
Vorname senkrecht am Rand, freigestelltes Porträt auf blauem Grund, rechts Rolle und kurzer Datenblock: eine Vorlage, die die Werkstatt genauso trägt wie einen Athleten des Development Teams.
Bildschirmfläche
Querformat-Motive für den Store, vom Team über die Produktnahaufnahme bis zum Bild mit dem QR-Code.
Tonlage
Deutsch mit Bündner Einschlag: BISCH PARAT? steht über den Rennradfahrern, und die Zeile unter dem Beitrag im Feed ist ebenfalls Dialekt.
Ein Bauteil ist erst dann eines, wenn ein anderer es weiterverwenden kann, ohne vorher zu fragen.
Ergebnis
Zwei Stücke stehen für den Rest: ein Heft, das liegen bleibt, und ein Motiv, das jeden Zuschnitt aushält.
CUBE STORE CHUR
Gestaltet für Papier, für den Bildschirm und für die Fassade.
Vieles an diesem Auftritt ist flüchtig: Ein Beitrag rutscht im Feed nach unten, ein Bildschirm schaltet weiter, ein Banner hängt eine Saison. Das Heft liegt danach immer noch da. Deshalb trägt es Themen, die ein Jahr später noch stimmen, also Bauteile, Einstieg und Ausrüstung statt einer Aktion mit Datum. Dieselben Fragen beantwortet der Store online an anderer Stelle, und wie diese Seite gebaut ist, steht in Website und Online-Shop.
Kampagne
Das Motiv mit den Fahrerinnen und Fahrern ist so gebaut, dass der Zuschnitt die Aussage nicht kostet: Jede Figur ist freigestellt, der Grund ist Fläche und kein Foto, und die Zeile hängt am Strich statt am Bildrand. Deshalb steht dasselbe Bild hoch an der Wand, quadratisch im Feed und quer auf dem Bildschirm, jedes Mal aus denselben Teilen in einer anderen Anordnung. Ein Freisteller ist dabei nur so gut wie die Aufnahme darunter, und die entsteht in der Fotoproduktion.
Fragen
Die Fragen, die vor einem Magazin, einem Plakat oder einem Satz Bildschirmflächen zu klären sind, und die Antworten, die sich an diesem Projekt zeigen lassen.
Ein Logo ist ein Zeichen, ein Corporate Design ist die Sammlung der Entscheidungen darum herum. Beim CUBE STORE CHUR heisst das konkret: welcher Blauton gilt, wie eine Schlagzeile gesetzt wird, ob ein Rad freigestellt oder in der Landschaft steht, und welche Bauteile es gibt, die sich wiederverwenden lassen. Genau diese Bauteile machen den Unterschied zwischen einem gestalteten Auftritt und einer Reihe hübscher Einzelstücke: Der Pinselstrich trägt eine Zeile in jedem Format, ein Chip setzt den Modellnamen ins Bild, die Personenkarte nimmt jedes Teammitglied auf. Wer nur ein Logo bestellt, bekommt ein Zeichen und erfindet danach jedes Werbemittel neu.
Wenn es ein Magazin ist und keine Broschüre, ja. Der Unterschied liegt im Inhalt: Eine Broschüre zeigt Sortiment, ein Magazin beantwortet Fragen und darf dabei auch von etwas erzählen, das nichts kostet. Das entscheidet sich am Themenplan und nicht am Papier, und es entscheidet sich vor der ersten Seite. Ein Heft, das nur Produkte aneinanderreiht, ist ein Katalog mit besserem Umschlag, und dafür braucht niemand eine Redaktion.
Wir, gemeinsam mit dem Laden. Die Themen kommen aus dem Verkauf, weil dort die Fragen tatsächlich gestellt werden: was ein gutes Rad ausmacht, wie man anfängt, was zur Ausrüstung gehört. Wir bringen sie in eine Reihenfolge, schreiben sie aus und setzen sie so, dass eine Doppelseite auch ohne den Rest des Hefts verständlich bleibt. Die Gegenprobe macht der Store, denn eine Fachaussage, die im Laden niemand so formulieren würde, gehört nicht ins Heft.
Eine Aussage je Motiv, in einer Grösse, die man im Vorbeigehen liest. Kein Fliesstext, keine Preisliste, keine Zeile, die man zu Ende lesen muss, bevor das Bild weiterschaltet. Gestalterisch heisst das: ein Bild, eine Zeile, viel Rand und dieselben Farben und Formen wie auf dem Papier, damit die Fläche zum Auftritt gehört und nicht wie ein zugekaufter Werbeblock aussieht. Und weil ein Bildschirm quer hängt und eine Anzeige hoch steht, wird ein Motiv dafür neu gesetzt und nicht umskaliert.
Weil zwei verschiedene Dinge gesagt werden. Das eine Motiv zeigt die Menschen und trägt die Bauteile der Marke, also Blau, Pinselstrich und Doppelmarke; es läuft auf Plakat, Beitrag und Bildschirm. Das zweite ist ein reines Anlassmotiv, goldenes Konfetti auf Schwarz, ohne Menschen und ohne Blau, und es sagt nur: Wir feiern. Richtig ist das, solange das Anlassmotiv die Marke nicht ersetzt, sondern einen Moment markiert, den es genau einmal gibt. Falsch wird es, sobald jeder Anlass seine eigene Gestaltung bekommt, denn dann hat ein Laden am Jahresende lauter Einzelstücke und keinen Auftritt.
Bei den Stücken, die als Vorlage gebaut sind, ja. Eine Vorlage erkennt man daran, dass Bild und Text getauscht werden können, ohne dass jemand die Gestaltung wieder öffnet: Die Personenkarte für das Team ist so gebaut, der Chip mit dem Modellnamen auf den Produktaufnahmen ebenfalls. Ein Plakat mit einem eigens gebauten Motiv ist der andere Fall, das bleibt ein Einzelstück. Ob ein Stück zur Vorlage wird, entscheidet sich am Anfang und nicht beim vierten Nachbau, denn eine Vorlage kostet beim ersten Mal mehr und ab dem zweiten weniger.
Wir übernehmen Konzept, Gestaltung und Reinzeichnung und begleiten die Sache bis in den Druck. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir Umfang, Formate und Termine, bevor die erste Seite entsteht.
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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