Fotografie für CUBE Store Chur, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Fotografie für den CUBE Store Chur
Eigene Aufnahmen von Team, Laden und Sport für einen Händler, dessen Produktbilder sonst dieselben wären wie die aller anderen.
Ausgangslage
Fehlende Emotionen zum Fahrradladen
Bildsprache
Keine Emotionen über Bilder
Ein Rad kauft kaum jemand nach der Artikelnummer. Es entscheidet das Gefühl, im richtigen Laden zu stehen, und dieses Gefühl entsteht am Bild, lange bevor jemand einen Satz darüber liest. Ein geliefertes Produktfoto löst es nicht aus: Es ist an keinem Ort und an keinem Tag entstanden und liegt als dieselbe Datei auf den Seiten aller anderen Händler dieser Marke.
Dem CUBE Store Chur fehlten damit genau die Aufnahmen, an denen man ihn erkennt: die Werkbank vor der Wand mit den blauen Ersatzteilkartons, das Schuhregal auf der Verkaufsfläche, das Kopfsteinpflaster der Churer Altstadt, über das jemand ein Citybike schiebt. Solche Bilder gibt es nur, wenn jemand mit einer Kamera hingeht.
Markenaufbau
Grundlage für die Marke
Vertrauen lässt sich nicht behaupten. Es entsteht, wenn jemand sieht, wer hinter dem Laden steht, wie dort gearbeitet wird und wer am Tresen berät. Fotografie liefert beides auf einmal: den Beweis, dass es diesen Ort gibt, und die Stimmung, die ihn von anderen Anbietern unterscheidet.
Darauf baut jede weitere Leistung auf. Website, Feed, Drucksorten und Anzeigen greifen auf denselben Satz Aufnahmen zurück, und je grösser er wird, desto weniger muss für die nächste Massnahme neu entstehen. Ohne diese Grundlage bleibt Marketing bei Text und Layout stehen.
Invisions
Wir fangen deinen Moment ein

Fotoshooting für einen Fahrradhändler
Einen Fahrradladen sucht man sich selten nach technischen Daten aus. Man schaut, wie es dort aussieht, wer am Tresen steht und ob man sich das Gespräch vorstellen kann. Diese Atmosphäre halten wir für den CUBE Store Chur seit Jahren fest: das Team, die Verkaufsfläche, die Beratung an der Messsäule, die neuen Räder und die Touren, für die am Ende jemand eines kauft. Entstanden ist ein eigener Bildbestand, aus dem sich heute jeder Kanal des Ladens bedient. Die Fotoproduktion ist eine von sieben Leistungen, die für diesen Händler laufen; was sonst noch dazugehört, steht im Projekt CUBE Store Chur.
- Emotionen
- Vertrauen
- Atmosphäre
Ablauf
Ablauf einer Fotoproduktion
Planung vor dem Shooting
Was an einem Shooting entsteht, steht in der Liste davor fest.
Wir gehen mit dem Store durch, was ansteht: neue Modelle, die Beratung, die Werkstatt, der Nordic-Bereich, die Menschen, die im Laden stehen. Daraus wird eine Motivliste, und jedes Motiv bekommt dazu, wo es landen soll. Ein Bild ohne diese Angabe ist ein Bild, für das später jemand einen Platz sucht.
Dieselbe Liste entscheidet auch, was nicht fotografiert wird. Ein Tag hat begrenzt viele Stunden brauchbares Licht, und eine Produktion, die alles mitnehmen will, bringt von jedem Motiv eine Aufnahme und von keinem eine gute.
- Termin mit dem Store
- Motivliste je Produktion
- Kanal je Motiv
- Licht und Tageszeit
Produktion und Ausführung
Was an einem Produktionstag nicht entsteht, entsteht auch später nicht.
Die Produktionen laufen dort, wo die Räder auch benutzt werden, und nicht in einem Studio: im Laden während des Betriebs und draussen auf der Strecke. Im Laden fotografieren wir die Arbeit, die ohnehin stattfindet, den Sattel, der eingestellt wird, die Messung vor dem Kauf.
Ein Tag draussen hängt am Licht, an der Strecke und an den Leuten, die mitfahren, und keines der drei lässt sich bestellen. Von so einem Tag gibt es die Aufnahmen, die es gibt, und keine zweite Fassung. Was auf der Liste steht, wird deshalb an Ort und Stelle zu Ende fotografiert, bevor die Gruppe weiterfährt.
- Ein Tag, ein Licht
- Team vor der Kamera
- Betrieb läuft weiter
- Motivliste abgearbeitet
Auswahl, Bearbeitung und Sortierung
Die Arbeit nach dem Shooting entscheidet, wie lange die Bilder halten.
Aus jedem Produktionstag kommt ein Vielfaches dessen, was gebraucht wird. Ausgewählt wird gegen die Motivliste und nicht gegen den Geschmack: je Motiv eine Aufnahme, die stehen bleibt, dazu die Varianten, die ein anderes Format brauchen.
Bearbeitet wird zurückhaltend. Farbe, Helligkeit und Kontrast werden über den ganzen Satz hinweg gleich gezogen, damit ein Bild von der Verkaufsfläche neben einem vom Trail nicht wie ein Fremdkörper aussieht. Übergeben wird ein fertiger Satz, benannt nach Produktion und Motiv, aus dem sich danach auch die Drucksorten des Stores bedienen.
- Auswahl gegen die Motivliste
- Ein Farbton über alles
- Benannt und abgelegt
- Fertig übergeben
Die Bilder
Emotionen auf einen Blick







Ergebnis
Grundlage der Marke
Vertrauen
Ganzheitliches Markenbild
Die Aufnahmen zeigen das Geschäft aus allen Blickwinkeln: die Menschen im Laden, die Arbeit an der Werkbank, die Beratung vor dem Kauf und die Touren, für die am Ende jemand ein Rad kauft. Wer sie auf der Website des Stores nebeneinander sieht, versteht ohne einen Satz Text, was diesen Laden ausmacht: die Leidenschaft für den Sport. Daraus entsteht das Vertrauen, das ein Händler sonst erst im Gespräch aufbauen muss.
Langfristig
Grundlage für die Marketingstrategie
Aus den Produktionen der letzten Jahre ist ein Bestand geworden, auf den jede weitere Massnahme zurückgreift. Eine Kampagne, ein Newsletter oder ein Beitrag im Feed nimmt sich daraus, was passt, und kann am selben Tag stehen. Die Fotografie ist hier von Anfang an auf mehrere Jahre angelegt: Der Aufwand fällt am Produktionstag an, und alles, was danach an Marketing kommt, baut auf etwas auf, das schon da ist.
Fragen
Häufige Fragen zur Fotografie von Fahrradhändlern
Kurz beantwortet, für Läden, die ihre erste eigene Produktion planen. Dieselben Fragen stellen sich in der ganzen Fahrradbranche, und was aus den Bildern danach wird, steht in Social Media für den Store.
Was passiert, wenn das Wetter nicht mitspielt?
Dann fotografieren wir bei diesem Wetter, solange eine Aufnahme möglich ist. Ein Ausweichtermin kostet einen zweiten Tag mit denselben Menschen, und den haben die wenigsten. Wir sagen nur ab, wenn das Wetter eine Aufnahme unmöglich macht, und nicht, wenn es sie unbequem macht.
Muss das Team mit aufs Bild?
Niemand muss, und die Motivliste richtet sich danach, wer mitmachen will. Auffällig ist trotzdem, dass die Aufnahmen, die über die Jahre am häufigsten wieder auftauchen, Menschen darauf haben: Ein Rad allein zeigt man einmal, eine Szene mit jemandem darin kommt wieder.
Kann man im Laden fotografieren, während Kundschaft da ist?
In der Regel ja, und das ist kein Kompromiss: Ein Verkaufsraum ohne Menschen sieht aus wie ein Lager, und eine nachgestellte Beratung sieht man dem Bild sofort an. Wir arbeiten mit wenig Gerät und ohne Aufbauten, die den Weg verstellen, und wen man auf einem Bild erkennt, fragen wir vorher.
Können dieselben Bilder auch gedruckt werden?
Ja, wenn sie dafür aufgenommen wurden. Ein Beitrag steht hochkant, der Kopf einer Website quer, ein Plakat wieder hochkant: Wer nur den Ausschnitt aufnimmt, den er gerade braucht, zahlt für jeden weiteren Kanal ein neues Shooting. Deshalb lassen wir über und neben dem Motiv Fläche stehen, auf der später eine Zeile Platz hat.
Wem gehören die Bilder danach?
Das klären wir vor der Produktion: welche Kanäle, welcher Zeitraum, ob Dritte die Bilder verwenden dürfen. Die Frage gehört vor das erste Auslösen und nicht in den Moment, in dem die erste Anzeige laufen soll.
Du brauchst Fotos, melde dich bei uns
Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir klären, welche Motive dein Laden wirklich braucht, wann sie entstehen sollen und wo sie danach stehen, und nennen das Budget, bevor jemand eine Kamera auspackt.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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