Grafik & Branding für ActuQuant, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Corporate Design für ActuQuant
Grafikdesign, Markenbild und Werbemittel auf verschiedensten Medien.
Ausgangslage
Kein Markenbild
Der Start
Ein Unternehmen ohne Gesicht
Am Anfang gab es einen Namen und drei Fachleute. Kein Logo, keine Farbe, keine Schrift, nichts, worauf eine Visitenkarte, eine Präsentation oder eine Website hätte aufsetzen können.
Für eine Beratung ist ein Markenauftritt kein Zierrat: Wer über Tarife und Rückversicherung mitentscheidet, wird vorher geprüft, und der erste Eindruck entsteht auf einem Bildschirm. Was dort steht, entscheidet, ob ein Gespräch überhaupt zustande kommt.
Die Anforderung
Seriös, aber nicht beliebig
Zwei Wege schieden aus. Das Bunte hätte nach Start-up ausgesehen, das Neutrale nach Grosskonzern, und beides trifft ein Haus nicht, das mit Mathematik arbeitet und trotzdem nahbar bleiben will.
Gesucht war eine Form, die Ruhe ausstrahlt und trotzdem etwas behauptet: dass hier mit Daten gerechnet wird und nicht mit Meinungen. Genau das leistet ein Zeichen, das eine zweite Bedeutung trägt.
ActuQuant
Wir bauen deine Marke
Corporate Design - Beratungsunternehmen
ActuQuant startete ohne alles: kein Zeichen, keine Farben, keine Schriften. Wir haben die Marke von null aufgebaut, und zwar in der Reihenfolge, in der ein Corporate Design entsteht: zuerst die Bildmarke, dann die Farbwelt, dann die Schriften, dann die Muster, und zuletzt ein Manual, das alles so festhält, dass auch jemand danach arbeiten kann, der nicht dabei war. Darauf setzen die Website und jede Drucksache auf, und im Projekt ActuQuant ist es der erste Schritt gewesen.
- Fünf Farben
- Drei Schriften
- Manual mit Regeln
Ablauf
Der Branding Prozess
Zuerst das Haus, dann das Zeichen
Ein Zeichen, das nichts über das Unternehmen weiss, ist Dekoration.
Am Anfang steht die Frage, wofür ein Haus antritt, wen es erreichen will und wie es neben dem Wettbewerb stehen soll. Bei ActuQuant kam daraus die Vorgabe, die alles Weitere bestimmt hat: seriös genug für Versicherungen und Banken, aber nicht so neutral wie ein Grosskonzern. Erst danach sind die ersten Formen entstanden.
- Gemeinsam besprochen
- Positionierung geklärt
Wenige Teile, klare Rollen
Ein System ist erst eines, wenn jedes Teil sagt, wofür es da ist.
Die Bildmarke verbindet A und Q und zeigt dieselbe Form als 1 und 0. Dazu fünf Farben mit je einer Rolle, von Midnight Blue als Träger bis Goldenhoney als einzigem warmen Akzent, drei Schriften mit klarer Zuständigkeit und das Wabenmuster für Flächen, die Struktur brauchen. Mehr braucht es nicht, und weniger würde flach.
- Bildmarke und Wortmarke
- Fünf Farben, drei Schriften
Die Marke wird Gegenstand
Erst in der Anwendung zeigt sich, ob ein System trägt.
Visitenkarten, Website, Vorlagen für Word und PowerPoint, Kugelschreiber: Jede Anwendung bauen wir einmal wirklich, damit klar ist, wie das Zeichen in dieser Grösse und auf diesem Material steht. Was dabei auffällt, geht zurück ins System, statt als Sonderfall stehen zu bleiben.
- Druck und Bildschirm
- Abstimmung und Freigabe
Damit es ohne uns hält
Ein Design, das nur die Agentur anwenden kann, zerfällt im ersten Jahr.
Das Manual hält fest, was gilt: Hexwerte, Schriftschnitte, Schutzraum, Mindestgrösse und die Anwendungen, die ausdrücklich verboten sind. Dazu die Vorlagen für den Alltag und die Logodateien in allen Fassungen als Vektor und als Pixel. Kommt später etwas Neues dazu, hat es eine Grundlage, auf die es sich stellen kann.
- CD-Manual und Leitfaden
- Ausbau nach Bedarf
Das Markenbild
Die Marke auf jedem Medium

Das Zeichen
A und Q, gelesen auch als 1 und 0. Es steht allein und mit dem Schriftzug, auf dunklem wie auf hellem Grund, und bleibt bis zur Profilbildgrösse erkennbar.

Auf dem Objekt
Im Kleinen entscheidet sich, ob ein Zeichen trägt. Auf den Kugelschreibern steht es ohne Schriftzug und muss allein erkennbar bleiben.

Auf dem Bildschirm
Dieselben Farben und Schriften tragen den Webauftritt. Was im Manual als Regel steht, ist dort zum ersten Mal in Bewegung zu sehen.

Golden Mesh
Die hexagonale Anordnung, mal als ruhiger Grund, mal als Struktur über einem Bild. Auf der Website wird daraus die Form, in der die Leistungen stehen.
Ergebnis
Ganzheitliches Marketingkonzept
ActuQuant
Markenbild und Markenauftritt
Einheitlich
Ein Bild, überall dasselbe
Visitenkarte, Website, Präsentation und Angebot greifen auf dieselben Farben, Schriften und Formen zurück. Wer ActuQuant an einer Stelle sieht und an der nächsten wieder, sieht beide Male dasselbe Haus. Aus dieser Wiederholung wird bei einem Namen, den noch niemand kennt, überhaupt erst eine Marke.
Wiedererkennung
Ein Gefühl, das bleibt
Ein Markenbild wirkt, bevor jemand einen Satz gelesen hat. Farbe, Form und Schrift setzen eine Haltung, und wer sich damit befasst, weiss danach ohne Erklärung, wofür das Haus steht. Genau dieses gemeinsame Gefühl trägt den Wiedererkennungswert, den ein einzelnes Werbemittel nie allein herstellt.
Fragen
Häufige Fragen zum Corporate Design
Was vor dem Markenaufbau zu klären ist. Wie die Marke danach im Web aussieht, zeigt die Fallstudie Website.
Was kostet ein Corporate Design?
Den Ausschlag gibt der Umfang, nicht die Zahl der Entwürfe. Ein Zeichen mit Farben und Schriften für ein kleines Team ist ein anderes Projekt als ein Design mit Fahrzeugen, Beschilderung und Messeauftritt. Was den Aufwand bestimmt, ist die Liste der Anwendungen und die Zahl der Abstimmungsrunden, und beides lässt sich vorher festlegen. Wir nennen das Budget im Erstgespräch, bevor der erste Entwurf entsteht.
Wie lange dauert es, bis die Marke steht?
Das Zeichen ist der kürzeste Teil. Länger dauert alles, was danach kommt: die Farben und Schriften in der Anwendung zu prüfen, die Vorlagen zu bauen und das Manual zu schreiben. Und am längsten dauern die Freigaben, weil an einer Marke meistens mehr als eine Person mitentscheidet. Wer vorher festlegt, wer entscheidet, verkürzt das Projekt mehr als jede Abkürzung in der Gestaltung.
Was muss ich selbst beisteuern?
Vor allem Auskunft und Entscheidungen. Wir brauchen zu Beginn ein Gespräch darüber, wofür das Haus antritt, wen es erreichen will und wie es neben dem Wettbewerb stehen soll, und danach zu jeder Runde eine klare Rückmeldung. Vorhandenes Material schadet nie, ist aber keine Voraussetzung: Bei ActuQuant gab es zum Start nur den Namen.
Was bekomme ich am Ende geliefert?
Mehr als das Zeichen, sonst steht man nach zwei Wochen wieder an. Wer ein Logo erstellen lassen will, sollte auf ein Paket bestehen: Bildmarke und Wortmarke einzeln und als feste Kombination, alle Farbfassungen für hellen und dunklen Grund, die Dateien als Vektor und als Pixel mit transparentem Grund, dazu Farbwerte, Schriften und die Regeln zu Schutzraum, Mindestgrösse und verbotenen Anwendungen. Die Frage Wortmarke oder Bildmarke stellt sich dabei nicht: Ein Unternehmen braucht beide, die eine für die Zeile, die andere fürs Quadrat.
Kann mein Team später selbst damit arbeiten?
Genau dafür gibt es das Manual und die Vorlagen. Mit Word- und PowerPoint-Vorlage, den Logodateien in allen Fassungen und den festgehaltenen Regeln entstehen Angebote, Präsentationen und Aushänge im Haus, ohne dass jemand fragen muss, welches Blau richtig ist. Wir kommen dazu, wenn etwas Neues entsteht, das im Manual nicht vorgesehen ist. Ein Design, bei dem jede Anwendung zurück zur Agentur muss, ist für ein junges Unternehmen das falsche.
Du brauchst eine Grafik, melde dich bei uns
Wir entwickeln das Zeichen, die Farbwelt, die Schriften und das Manual dazu, in den Formaten, die Ihre Anwendungen brauchen. In einem kostenlosen Erstgespräch klären wir, wo die Marke überall auftauchen wird, und nennen das Budget, bevor der erste Entwurf entsteht.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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