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Videoproduktion für APOfit
Ein Imagefilm, der von der Natur über die Produktion bis in die Apotheke führt, dazu das laufende Videogeschäft der Marke.
- Videoproduktion

Ein Imagefilm für einen Laden, dessen Sortiment nicht im Verkaufsraum benutzt wird, sondern auf dem Trail und auf der Loipe.

Den Imagefilm des CUBE STORE CHUR haben wir konzipiert, gedreht und geschnitten. Er läuft in drei Teilen: Sommer auf den Trails über der Stadt, dann Verkaufsraum und Werkstatt, dann Winter auf der Loipe im Schneetreiben. Was eine Videoproduktion ausmacht, entscheidet sich lange vor dem Drehtag, und was in fünf Jahren Zusammenarbeit sonst noch entstanden ist, steht im Projekt CUBE STORE CHUR.
Ausgangslage
Draussen
Der Laden heisst Bike & Nordic Store, und beide Hälften dieses Namens finden draussen statt: der Trail über der Stadt im Sommer, die Loipe im Winter. Ein Film über diesen Betrieb spielt deshalb zum grössten Teil dort und nicht im Verkaufsraum.
Damit ist vor dem ersten Drehtag entschieden, wo der Film spielt. Was ein Marketing für Fahrradhändler zeigen muss, liegt in diesem Fall nicht im Regal, sondern dort, wo die Kundschaft am Wochenende unterwegs ist.
Format
Bildmaterial für die Kanäle war da. Was fehlte, war ein Stück, das eine grosse Fläche und eine Tonanlage aushält, also eines mit einer Auflösung, die sich vergrössern lässt, mit einer Länge, die niemand wegklickt, und mit einer Tonspur, die gemischt ist.
Ein Film, der später auf einer grossen Fläche laufen soll, wird anders gedreht als einer für das Telefon: ruhigere Kamera, längere Einstellungen, mehr Sorgfalt beim Licht. Das entscheidet sich am Drehtag und lässt sich hinterher nicht nachholen, denn beschneiden kann man ein Bild, dazudrehen nicht.
Invisions
Ein Film, der nach draussen geht
Ablauf
Vor dem ersten Drehtag steht fest, welche Bilder der Film braucht und in welcher Reihenfolge sie stehen.
Zuerst haben wir besprochen, wovon der Film handelt: vom Sortiment, vom Sport oder vom Laden. Beim CUBE STORE CHUR ist es alles drei, und deshalb hat er eine Reihenfolge bekommen statt einer Sammlung schöner Einstellungen. Draussen, drinnen, draussen, und dazwischen kein Schnitt, der erklärt werden muss.
Dann die Frage, wann gedreht wird. Die Bilder von draussen entstehen nur, wenn draussen die Bedingungen stimmen, und ein Film, der den Laden über das Jahr zeigen soll, entsteht deshalb nicht an einem Wochenende. Der Drehplan hängt am Kalender des Ladens und am Wetter, nicht am Kalender der Agentur.
Festgelegt haben wir ausserdem Bildsprache, Tempo und Musikrichtung, also die Dinge, die den Schnitt später tragen. Wer sie erst im Schnitt entscheidet, sucht in fertigen Aufnahmen nach einer Stimmung, die an keinem Tag gedreht wurde.
Der Dreh folgt dem Plan und richtet sich trotzdem nach dem Wetter und nach den Menschen, die mitfahren.
Draussen entstanden die Aufnahmen auf der Loipe und auf den Trails über Chur, mit der Kamera in Bewegung statt auf dem Stativ: mitlaufend, mitfahrend, aus der Luft. Wer Sport zeigt, muss selbst in Bewegung sein, sonst sieht man der Bewegung nur zu.
Drinnen wurde ruhiger gedreht. Die Bike-Reihe auf dem Holzpodest im Verkaufsraum und der Mechaniker am Montageständer haben im Film ihren eigenen Abschnitt, aufgenommen mit stehender Kamera und gesetztem Licht statt mit dem Tempo von draussen.
Auf dem Kragen der Halswärmer steht BIKE & NORDIC STORE CHUR: Vor der Kamera stehen Leute aus dem Laden und aus der Community drumherum. Für den Dreh heisst das, dass die Kamera dem folgt, was ohnehin passiert, statt eine Szene anzusagen.
Aus mehreren Drehtagen wird eine Reihenfolge, und aus der Reihenfolge wird die Länge.
Geschnitten wird auf die Musik und nicht neben ihr. Der Rhythmus der Spur gibt vor, wann eine Einstellung endet, und deshalb steht die Musikrichtung schon im Konzept. Ein Schnitt, der zu einem später gesuchten Stück passen muss, ist keine Montage mehr, sondern eine Reparatur.
Danach kommen Farbe und Ton. Die Aufnahmen von der Loipe, aus dem Verkaufsraum und aus dem Wald sind bei völlig verschiedenem Licht entstanden und müssen am Ende wie ein Stück aussehen. Die ganzjährige Fassung läuft mit 24 Bildern in der Sekunde, also in der Frequenz des Kinos und nicht in der des Fernsehens, und ihr Ton ist ausgesteuert und nicht nur mitgelaufen. Beides hört und sieht man erst, wenn ein Film gross und laut läuft.
Die schwierigste Entscheidung im Schnitt ist nicht, was hineinkommt, sondern was nicht. Eine halbe Minute hat Platz für wenige Aussagen, und jede weitere, so schön sie gedreht ist, kostet den Film sein Tempo. Genau dafür holt man jemanden von aussen: Dem eigenen Material gegenüber fällt dieses Nein schwer.
Bilder
So sieht der Winterteil des Films aus: Schneefall, Loipe, Ausrüstung und die Leute, die beides benutzen. Die Aufnahmen stammen aus den Fotoproduktionen desselben Auftrags, aus der Roland Arena Lenzerheide und von einem Sommertag über Chur.








Drehtag
Der Wintertag, an dem gedreht wurde, war kein Postkartentag. Es hat durchgehend geschneit, die Sicht war kurz, und über den Aufnahmen liegt derselbe graue Schleier, den auch die Läufer vor sich hatten. Verschoben wurde trotzdem nicht.
Der Grund ist einfach: So sieht der Sport aus, für den dieser Laden ausrüstet. Ein Film, der nur bei blauem Himmel entsteht, zeigt eine Ausnahme und weckt eine Erwartung, die der nächste Trainingstag nicht einlöst. Schnee im Bild ist ausserdem das, was eine Kamera am ehesten überfordert: wenig Kontrast, ständige Bewegung im Vordergrund, nasse Technik.
Für das Team heisst ein solcher Tag: Kamera in der Hand, Optiken trocken halten und zwischen den Läufen entscheiden, welche Einstellung noch fehlt. Dieselben Bedingungen gelten für eine Fotoproduktion, aus der auch das Bild daneben stammt. Ein Unterschied bleibt: Ein Foto braucht einen Moment, ein Film braucht die zehn Sekunden davor und danach.
Ergebnis
Wo ein Film steht, entscheidet mit, was er leisten muss.
CUBE STORE CHUR
Der Film läuft dort ganz oben.
cubestorechur.chStartseite
Auf cubestorechur.ch läuft er ganz oben auf der Startseite: stumm, in Schleife und ohne Bedienknöpfe, also als bewegtes Bild und nicht als Angebot, etwas anzuschauen. Er ist zugleich der einzige Film der ganzen Seite und liegt nicht irgendwo auf einer Unterseite abgelegt. Das hat Folgen für den Schnitt, denn ein Film, der eine Seite eröffnet, muss ohne Ton verständlich sein und darf in den ersten Sekunden nichts erklären. Wie die Seite darum herum gebaut ist, steht bei Website und Online-Shop.
Zwei Fassungen
Aus denselben Drehtagen stehen zwei Schnitte nebeneinander. Der Winterfilm liegt seit Oktober 2023 auf dem YouTube-Kanal des Stores, dauert 50 Sekunden und beginnt mit einer eigenen Titelkarte. Die ganzjährige Fassung ist 29 Sekunden lang, trägt weder Titel noch Logo und zieht Sommer, Laden und Winter zu einem Durchlauf zusammen. Eine Einstellung steht in beiden: zwei Läufer, die sich im Schneetreiben die Hand geben. Was die Fassungen unterscheidet, ist nicht das Material, sondern der Ort, an dem sie laufen.
Fragen
Ein Film entsteht nicht am Drehtag, sondern in den Wochen davor. Hier stehen die Fragen, die am Anfang stehen, wenn jemand einen Imagefilm produzieren lassen will und noch nicht weiss, was das für seinen Betrieb bedeutet.
So lang, wie es der Ort verlangt, an dem er läuft. Auf einer Startseite trägt eine halbe Minute, weil dort niemand wartet und der Film neben dem ersten Satz der Seite steht. Auf einem eigenen Kanal darf er länger sein, weil ihn dort jemand bewusst startet. Für den CUBE STORE CHUR gibt es deshalb beides, eine kurze Fassung für den Eingang und eine längere für den Kanal. Entschieden wird die Länge vorher und nicht im Schnitt gesucht, denn sie bestimmt, wie viel überhaupt gedreht werden muss.
Auf einer Website ja. Ein Film, der von selbst startet, startet stumm, anders lassen es die Browser nicht zu. Also muss die Bildfolge allein erzählen, und die Musik ist der zweite Gewinn und nicht die Voraussetzung. Sauber gemischt wird trotzdem, denn derselbe Film läuft auch auf einem Kanal, auf einem Bildschirm im Laden oder auf einer grossen Fläche, und dort ist der Ton die halbe Wirkung.
Das hängt daran, wie viele Welten der Betrieb hat. Ein Laden mit einem Sortiment und einem Raum ist an einem Tag gedreht. Sobald draussen gedreht werden muss, entscheidet das Wetter mit, und ein zweiter Termin steht im Plan, bevor der erste stattgefunden hat. Dazu kommt ein halber Tag drinnen für Verkaufsraum und Werkstatt, und der ist der planbarste von allen.
Am besten das eigene Team und die Leute, die ohnehin dabei sind. Das hat zwei Gründe: Erstens erkennt man gebuchte Darsteller in einem Sportfilm an der Bewegung, zweitens gehört der Film danach denselben Menschen, die darin vorkommen. Wer im Betrieb niemanden vor die Kamera bringt, sollte das vor dem Drehtag klären und nicht am Morgen.
Nur dort, wo sie etwas zeigen, das vom Boden aus nicht zu sehen ist. Über Chur ist das der Fall, denn die Trails liegen über der Stadt, und ein Bild, in dem beides zusammensteht, gibt es nur aus der Luft. Für einen Verkaufsraum gilt das Gegenteil. Aufnahmen aus der Luft hängen ausserdem an Wetter, Ort und den Regeln, die dort gelten, also gehören sie in die Planung und nicht auf die Wunschliste am Drehtag.
Bei einem Händler ja. Ein Film ohne den Laden zeigt den Sport und nicht den Betrieb, der dahintersteht. Verkaufsraum und Werkstatt sind der Teil, an dem sichtbar wird, wo beraten und geschraubt wird, und sie sind zugleich der ruhigste Abschnitt eines Films, der sonst aus Bewegung besteht. Aufgeräumt und eingerichtet wird dafür vor dem Drehtag und nicht im Schnitt.
Sagen Sie uns, wo er laufen soll, dann wissen wir, wie er gedreht werden muss. Wir sehen uns Ihre Saison an, planen die Drehtage danach und halten Umfang und Fassungen vorher schriftlich fest.
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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