Grafik & Branding für Crazy Curves, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Trikot Design für einen Weltcup
Die offiziellen Trikots und das Eventplakat für Crazy Curves in Kühtai, beide auf derselben Bergsilhouette.

Teambekleidung für einen Weltcup
Für den FIS Para Snowboard Weltcup in Kühtai haben wir die offiziellen Trikots als Teil des Eventdesigns entworfen, dazu das zentrale Eventplakat. Beide tragen dieselbe stilisierte Bergsilhouette, und die Sponsorenmarken sind fest im Entwurf verankert statt nachträglich aufgeklebt. Das ist Grafik und Branding für ein Sportevent: ein Motiv, das aus dreißig Metern Entfernung funktioniert und in der Nahaufnahme auch. Was für das Rennen sonst noch entstanden ist, steht im Projekt Crazy Curves.
- Bergsilhouette
- Zwei Fassungen
- Sponsorenflächen
Ausgangslage
Ein Rennen ohne eigenes Zeichen
Die Strecke
Lesbar aus großer Entfernung
Ein Zuschauer steht hinter der Bande, ein zweiter sieht eine Aufnahme auf dem Telefon. Beide haben eine Sekunde, um zu erkennen, welches Rennen das ist, und in dieser Sekunde zählt nur der Kontrast. Die Vorgabe an das Eventdesign war deshalb ein Motiv, das aus der Ferne trägt und im Schnee nicht verschwimmt, also große Flächen und harte Kanten statt feiner Linien.
Die Sponsoren
Logos an der falschen Stelle
Wo eine Sponsorenfläche hingehört, entscheidet sich am Körper und nicht am Layout. Ein Logo auf der Brust ist im Zielraum groß und in der Kurve verdeckt, eines an der Seite liegt im Rennen in einer Falte. Also mussten die Flächen dorthin, wo sie auch in Bewegung sichtbar bleiben, und zwar in einem Entwurf, der gleichzeitig auf einem Plakat funktioniert.
Invisions
Ein Motiv für das ganze Event
Ablauf
Vom Entwurf zum Rennen
Die Analyse
Erst die Liste der Flächen, dann die erste Skizze.
Am Anfang steht eine Aufzählung der Flächen, auf denen das Motiv später liegen soll: Trikot, Plakat, Sponsorenflächen, Eventausstattung. Jede dieser Flächen hat ein anderes Format, eine andere Betrachtungsdistanz und einen anderen Untergrund. Ein Motiv, das auf einem Plakat funktioniert und auf einem Rücken nicht, ist für ein Rennen unbrauchbar.
Dazu kommt die Frage, wer das Ergebnis später sieht. Bei einem Weltcup sind das die Leute am Hang, die Berichterstattung und alles, was danach an Bildern weitergegeben wird. Wie dieselbe Woche fotografiert und gefilmt wurde, steht unter Eventfotografie.
- Alle Flächen aufgelistet
- Formate und Distanzen geprüft
- Mit dem Veranstalter abgestimmt
- Sponsorenflächen früh gesetzt
Der Entwurf
Das Motiv entsteht aus dem, was vor der Tür steht.
Das Zeichen des Rennens ist eine stilisierte Bergsilhouette, also genau die Kulisse, in der gefahren wird. Sie liegt quer über dem Trikot, trägt die Startnummer und lässt darüber und darunter Platz für die Marken der Partner. Es gibt sie in zwei Fassungen, weiß mit blauem Berg und blau mit weißem Berg, damit sich zwei Läufer im selben Bild unterscheiden lassen.
Auf dem Plakat kehrt dasselbe Motiv als Fotografie wieder, darüber der Titel und darunter die Kurvenspuren, die dem Rennen seinen Namen geben. Titel, Datum und die Reihen der Sponsorenmarken stehen in klarer Typografie und ohne Schmuck, weil ein Plakat im Vorbeigehen gelesen wird.
- Eine Silhouette, zwei Fassungen
- Startnummer im Motiv verankert
- Feste Flächen für die Partner
- Entwurf vor der Produktion freigegeben
Die Anwendung
Das fertige Design muss vor dem ersten Starter am Berg sein.
Ein Eventdesign hat einen harten Termin: Trikots und Drucksorten müssen produziert und geliefert sein, bevor der erste Lauf startet. Danach lässt sich nichts mehr ändern, und alles, was an diesem Wochenende fotografiert oder gefilmt wird, trägt das Ergebnis.
Genau deshalb steht das Design am Anfang und nicht am Ende. Auf jeder Aufnahme des Wettkampftags ist die Bergsilhouette zu sehen, also erkennt ein Zuschauer das Rennen auch dann, wenn kein Schriftzug im Bild ist.
- Fertig vor dem ersten Lauf
- Trikots am Renntag im Einsatz
- Plakat in der Ankündigung
- Dateien beim Veranstalter
Arbeiten
Drucksorten und Trikots im Renneinsatz







Ergebnis
Ein Auftritt auf der Strecke

Im Zielraum
Die Flächen der Partner nach dem Lauf.
Trikot
Ein Motiv auf allen Startern
Die Bergsilhouette liegt auf jedem Trikot im Feld, in zwei Fassungen, damit sich zwei Läufer im selben Bild unterscheiden lassen. Weil die Sponsorenflächen fest im Entwurf sitzen und nicht nachträglich aufgesetzt wurden, bleiben die Marken auch dann sichtbar, wenn ein Fahrer in der Kurve liegt.
Plakat
Dasselbe Zeichen vor dem Rennen
Das Eventplakat trägt dasselbe Bergmotiv wie die Trikots, dazu die Kurvenspuren, den Titel und die Renndaten. Wer es in der Ankündigung gesehen hat, erkennt das Rennen später auf jedem Bild, das vom Hang kommt. Das gilt für die Eventfotos genauso wie für den Aftermovie, weil beide dasselbe Motiv im Bild haben.
Fragen
Häufige Fragen zur Teambekleidung bei einem Sportevent
Ein Eventdesign steht selten allein: es liegt auf jedem Bild, das vom Rennen kommt, also auf den Eventfotos und im Aftermovie. Was für die Eventbranche insgesamt gilt, steht auf der Branchenseite.
Warum braucht ein Sportevent eigene Trikots?
Weil sie die einzige Fläche sind, die sich im Rennen selbst bewegt. Banden und Plakate stehen still und lassen sich wegschneiden, ein Trikot ist auf jeder Aufnahme mit drauf, in jeder Kurve und im Zielraum. Für Crazy Curves in Kühtai bedeutet das: Wer ein Bild vom Rennen sieht, sieht das Eventdesign mit, ob er will oder nicht. Ohne eigene Trikots wäre auf denselben Bildern nur ein Startnummernleibchen zu sehen.
Was macht ein Trikotdesign auf der Rennstrecke lesbar?
Kontrast und Fläche, nicht Detail. Aus dreißig Metern verschwinden feine Linien, dünne Schrift und kleine Abstufungen, und im Schnee kommt Gegenlicht dazu. Das Trikot für Crazy Curves arbeitet deshalb mit einer großen, stilisierten Bergsilhouette und harten Kanten, und die Startnummer steht in der ruhigen Fläche darüber. Was im Entwurf am Bildschirm elegant aussieht, ist auf der Piste oft schlicht nicht mehr zu erkennen.
Wie werden Sponsorenlogos in ein Trikot eingebaut?
Am besten von Anfang an, als Teil des Entwurfs. Ein Logo, das erst am Ende auf eine fertige Grafik gesetzt wird, landet dort, wo Platz übrig ist, und das ist selten dort, wo eine Kamera hinschaut. Bei Crazy Curves sind die Flächen für die Partner vor dem Motiv festgelegt worden: an Schulter und Saum, also an den Stellen, die auch in Bewegung sichtbar bleiben. Für einen Veranstalter ist das der Teil, den seine Partner später nachprüfen.
Muss das Plakat dasselbe Motiv tragen wie die Trikots?
Es muss nicht, aber es zahlt sich aus. Ein Zuschauer verbindet zwei Dinge nur dann miteinander, wenn sie gleich aussehen, und ein Rennen tritt in wenigen Tagen an sehr vielen Stellen auf. Bei Crazy Curves tragen Trikot und Eventplakat dieselbe Bergsilhouette, das Plakat zusätzlich die Kurvenspuren aus dem Namen. Wer das Plakat in der Ankündigung gesehen hat, erkennt das Rennen später auf einem Foto ohne einen einzigen Schriftzug.
Was gehört außer Trikot und Plakat zu einem Eventdesign?
Alles, worauf das Motiv wiederkehren kann: Banden und Zielbogen, Beachflags, Startnummern, Urkunden, Ausweise für Helfer und Presse, dazu die Vorlagen für die Kanäle. Für Crazy Curves waren die offiziellen Trikots und das zentrale Eventplakat beauftragt. Sinnvoll ist, die Liste der Flächen am Anfang komplett aufzuschreiben, auch wenn nicht alles bestellt wird, weil ein Motiv sonst auf der vierten Fläche nicht mehr passt.
Du brauchst ein Zeichen, melde dich bei uns
Wir schreiben zuerst auf, wo dein Event überall auftaucht, entwerfen ein Motiv, das auf allen diesen Flächen trägt, und setzen die Sponsorenflächen so, dass sie in Bewegung sichtbar bleiben. Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
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