

Grafik & Branding für Torwerk Tirol, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Corporate Design für Torwerk Tirol
Wort-Bild-Marke, Farb- und Schriftsystem, Brandguide und Geschäftsausstattung für einen Tortechnik-Betrieb.
Ausgangslage
Fehlender Markenauftritt
Der Start
Ein Betrieb ohne Zeichen
Fachlich war Torwerk längst eingeführt, nach außen gab es nur den Namen. Kein Logo für den Servicewagen, keine Farbe für ein Angebot, keine Vorlage für eine Visitenkarte, und damit auch nichts, woran sich eine Website hätte halten können.
Die Branche
Eine Branche in Warnfarben
In der Tortechnik sieht man viel Schwarz, viel Rot und die gelb-schwarzen Streifen der Warnschilder. Das passt zu einer Baustelle, unterscheidet aber keinen Betrieb vom nächsten. Wir wollten, dass Torwerk hell und ruhig auftritt, so wie ein Betrieb, dem man eine Anlage mit gespannten Federn anvertraut.
Invisions
Wir entwickeln dein Corporate Design

Corporate Identity für einen Handwerksbetrieb
Torwerk hatte vor dem Projekt kein Zeichen, keine Farben und nichts, was auf einer Visitenkarte hätte stehen können. Wir haben die Marke deshalb in der Reihenfolge aufgebaut, in der sie gebraucht wird: zuerst das Signet, dann Farben und Schriften, danach die Anwendungen und zum Schluss den Brandguide, der alles festhält. Die erste Anwendung ist die Website, und wie beides zusammenhängt, steht im Projekt Torwerk Tirol.
- Signet
- Farbsystem
- Brandguide
Die Marke
Die Bausteine des Corporate Designs
Drei Entscheidungen, auf denen alles Weitere steht.

Das Motiv steckt in der Form
Das Signet zeigt ein Sektionaltor von vorn: zwei Führungsschienen, drei geschlossene Lamellen und eine vierte, die angehoben ist. Der Spalt dazwischen ist das geöffnete Tor. Die Form bleibt auch bei 16 Pixeln lesbar, und so klein steht sie als Favicon im Browser-Tab von torwerk.at.
Dasselbe Zeichen muss auf dem Servicewagen, auf der Website und auf dem Wartungsbericht funktionieren. Geliefert haben wir es als SVG in mehreren Fassungen: positiv, negativ und als eigenes Favicon.
- Zwei Schienen, vier Lamellen
- Der Spalt ist das offene Tor
- Lesbar bis 16 Pixel
- Positiv, negativ und Favicon
Hell in einer dunklen Branche
Ein tiefes Blau trägt die Marke, ein helleres Azur setzt die Akzente, dazu kommt ein reduziertes System aus Grau und Weiß. Auf der Website trägt das Blau den großen Kopf jeder Seite, die dunklen Abschnitte und den Fuß, das Azur die Knöpfe und den Aufruf zur Anfrage.
Ein Signalrot gibt es auch, aber der Brandguide reserviert es für Störung und Notdienst. Auf der Website kommt es deshalb in keinem gewöhnlichen Abschnitt vor, und wenn es einmal auftaucht, fällt es sofort auf.
- Blau als Grundton, Azur als Akzent
- Rot nur für Störung und Notdienst
- Grau und Weiß für die Flächen
- Werte für Bildschirm und Druck
Was auch im Büro funktioniert
Gesetzt ist alles in zwei Open-Source-Schriften, Archivo für die Überschriften und Inter für den Fließtext. Der Betrieb kann beide in Word, in Angeboten und auf der Website verwenden, ohne eine Lizenz zu kaufen, eine Kleinigkeit, die im Alltag jeden Monat zählt.
Auf der Website liegen beide als woff2 auf dem eigenen Server. Beim Seitenaufruf entsteht damit keine Verbindung zu einem fremden Schriftdienst, und die Datenschutzerklärung bleibt an dieser Stelle kurz.
- Archivo für Überschriften
- Inter für den Fließtext
- Quelloffen, ohne Lizenzkosten
- Vom eigenen Server geladen
Ablauf
Der Weg zum Corporate Design
Zuerst der Betrieb, dann das Zeichen
Wir haben mit der Frage angefangen, wie Torwerk arbeitet.
Torwerk montiert und wartet Tore, verkauft aber keine. Kunden sind Betriebe, Hausbesitzer und der Fachhandel, und alle drei sollen einem Betrieb vertrauen, der mit gespannten Federn und elektrischen Antrieben arbeitet. Daraus kam die Vorgabe für alles Weitere: technisch, ruhig und überprüfbar.
- Gemeinsam besprochen
- Drei Worte als Vorgabe
Ein Tor als Zeichen
Aus der Vorgabe wurden ein Signet, zwei Farben und zwei Schriften.
Das Signet zeigt ein Sektionaltor mit angehobener Lamelle. Das Blau trägt, das Azur setzt Akzente, Grau und Weiß halten die Flächen ruhig, und Archivo und Inter laufen im Büro genauso wie im Netz. Mehr Teile braucht die Marke nicht, und jedes davon ist im Brandguide mit seiner Aufgabe festgehalten.
- Wort-Bild-Marke
- Farben und Schriften
Die Marke im Einsatz
Jede Anwendung haben wir einmal wirklich gebaut.
Die Website ist die größte Anwendung. Dazu kommt die Grundausstattung: eine Visitenkarte mit Beschnitt für die Druckerei, Briefpapier nach DIN 5008 und eine E-Mail-Signatur, die auch in Outlook nicht auseinanderfällt. Zeigt eine Anwendung eine Lücke, schließen wir sie im System und nicht nur in der einen Datei.
- Druck und Bildschirm
- Visitenkarte bis Signatur
Der Brandguide
Er beantwortet die Fragen, bevor jemand sie stellt.
Der Brandguide hat zwölf Seiten im Format A4: Logofassungen und Schutzraum, Farbwerte für Bildschirm und Druck, das Schriftsystem, die Bildsprache und die Tonalität. Er legt auch fest, wie Torwerk schreibt: sachlich, in der Sie-Form, ohne Superlative und mit Fachbegriffen dort, wo sie präzise sind. Einen Werbeclaim gibt es nicht, als Zusatz dient schlicht Tortechnik Tirol aus dem Logo.
- Zwölf Seiten A4
- Tonalität festgelegt
Ergebnis
Ein einheitlicher Markenauftritt
Wiedererkennung
Ein Zeichen in jeder Größe
Das Signet steht als Favicon im Browser-Tab, im Kopf und im Fuß der Website und auf der Visitenkarte, und es ist überall dieselbe Form. Das Tor mit der angehobenen Lamelle ist auch ohne den Schriftzug daneben als Torwerk zu erkennen.
Tonalität
Sachlich und in der Sie-Form
Auf der Website steht kein Superlativ und keine Kennzahl, die sich nicht belegen lässt. Die Texte sprechen Kunden mit Sie an, erklären Fachbegriffe dort, wo sie gebraucht werden, und sagen offen, was der Betrieb nicht macht. So beschreibt der Brandguide die Tonalität, und so ist die Website geschrieben.
Fragen
Häufige Fragen zum Corporate Design eines Handwerksbetriebs
Was ein Betrieb vor dem Markenaufbau klärt. Wie die Marke im Netz aussieht, zeigt die Fallstudie Website.
Was bekomme ich außer dem Logo?
Alles, was man braucht, um das Logo richtig zu verwenden. Bei Torwerk sind das die Wort-Bild-Marke in mehreren Fassungen, das Signet allein und als Favicon, die Farbwerte für Bildschirm und Druck, zwei Schriften, der Brandguide und die Grundausstattung aus Visitenkarte, Briefpapier und E-Mail-Signatur. Mit einer einzelnen Logodatei steht man spätestens dann an, wenn die Druckerei eine andere Fassung braucht.
Braucht ein kleiner Betrieb einen Brandguide?
Gerade dann, wenn im Betrieb niemand Grafiker ist. Der Brandguide beantwortet die Fragen, die sonst jedes Mal neu gestellt werden: welche Logofassung auf dunklem Grund, wie viel Platz rundherum, welches Blau im Druck, welche Schrift im Angebot. Ohne ihn entscheidet das, wer gerade das Dokument macht, und nach zwei Jahren sind fünf Varianten im Umlauf. Bei Torwerk sind es zwölf Seiten, genug für die Fälle, die im Alltag vorkommen.
Warum freie Schriften und keine gekauften?
Weil der Betrieb sie überall verwenden darf, ohne nachzuzählen. Archivo und Inter stehen unter einer offenen Lizenz, laufen in Word genauso wie auf der Website und kosten auf keinem neuen Rechner etwas. Eine gekaufte Schrift braucht eine Lizenz für jeden Rechner und jede Verwendung, und diese Rechnung steht bei einem Handwerksbetrieb in keinem Verhältnis zu dem Unterschied, den ein Kunde sieht.
Wie viel Farbe verträgt ein technischer Betrieb?
Mehr, als die Branche meistens nutzt, solange jede Farbe eine Aufgabe hat. Schwarz, Rot und Warnfarben sind in der Tortechnik so verbreitet, dass sie keinen Betrieb mehr vom anderen unterscheiden. Ein heller, blau geführter Auftritt fällt dort auf, ohne laut zu sein. Die Bedingung ist die Disziplin dahinter: Wenn Rot für Störungen reserviert ist, darf es nicht als Schmuck auf einer Angebotsseite auftauchen.
Kann ich die Logodateien selbst weitergeben, etwa für den Firmenwagen?
Ja, dafür sind sie da. Die Dateien liegen als Vektor vor und lassen sich in jeder Größe drucken, folieren oder sticken, und der Brandguide sagt der Werbetechnik, welche Fassung auf welchen Grund gehört und wie viel Abstand sie braucht. Wir sehen uns eine Anwendung trotzdem gern vorher an, vor allem, wenn sie groß wird.
Du brauchst Branding, melde dich bei uns
Vom Signet bis zur E-Mail-Signatur entwickeln wir die Marke als ein System, das Ihr Betrieb ohne uns anwenden kann. Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns an, wo sie überall stehen soll, und nennen das Budget vor dem ersten Entwurf.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
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