Marketing & Strategie für provivamed, ein Projekt der Werbeagentur Invisions

Marketingstrategie für provivamed

Ein Plan, der sagt, wofür jeder Kanal da ist, bevor der erste Beitrag entsteht.

Eine Seite aus dem Konzept: drei nummerierte Wege, Profil stärken, Paid Reaching und Paid Retargeting, jeder mit einer kurzen Erklärung.

Marketingkonzept für ein Markensortiment

Bevor eine Kamera läuft, muss feststehen, wofür sie läuft. Für provivamed ist deshalb zuerst ein Konzept entstanden: 34 Seiten, die das Ziel benennen, die Kanäle trennen und für jede Marke im Sortiment sagen, an wen sie sich richtet. Alles, was danach produziert wurde, folgt diesem Plan, von der Fotoproduktion über den Imagefilm bis zu den Beiträgen im Social Media Marketing.

Ziel
Kanäle
Zielgruppen

Ausgangslage

Ein Kanal ohne Auftrag

Ziel

Was soll der Kanal eigentlich leisten

Die meisten Profile werden bespielt, ohne dass jemand sagen kann, wofür. Dann wird Reichweite gezählt, weil sich Reichweite zählen lässt, und am Ende steht ein Kanal mit Publikum und ohne Wirkung. Der erste Satz des Konzepts beantwortet deshalb genau diese Frage, bevor über Inhalte gesprochen wird.

Zielgruppen

Zu verschieden für einen Plan

Ein Sortiment aus Pflastern, Nahrungsergänzung, Wasseraufgüssen und Produkten für sexuelle Gesundheit spricht Menschen an, die miteinander nichts zu tun haben. Ein einziger Plan für alle wäre für jede Gruppe der falsche. Gebraucht wurde eine Aufteilung, die für jede Marke sagt, wer gemeint ist und über welchen Weg sie erreicht wird.

Marketing & Strategie

Erst der Plan, dann die Produktion

Ablauf

Vom Ziel zum Kalender

Drei Schritte, und der erste entscheidet die zwei anderen.

Umsatz statt Reichweite

Das Konzept nennt das Ziel in zwei Worten und leitet daraus alles Weitere ab.

Der Plan trennt drei Wege, die oft in einen Topf geworfen werden. Das eigene Profil stärkt die Marke und erklärt die Produkte. Bezahlte Reichweite stellt ein Produkt und seinen Vorteil einer breiten Masse vor. Retargeting spricht die an, die schon Interesse gezeigt haben, und zwar mit Aktion, Gutscheincode und zeitlichem Druck.

Ausdrücklich nicht das Ziel ist die Followerzahl, und das Konzept begründet es: Die Zielgruppen sind zu verschieden, um mit organischem Inhalt gezielt eine davon anzusprechen. Ein Profil, das für alle gemacht ist, erklärt keiner Gruppe etwas.

  • Ein Ziel, klar benannt
  • Drei getrennte Wege
  • Follower sind nicht das Ziel
  • Bezahlt und organisch getrennt

Ergebnis

Ein Plan, an dem sich alles ausrichtet

Ein Mitarbeiter im weissen provivamed-Polo bedient eine Kundin an der Theke der Apotheke, davor stehen die Produktkartons.

Konzept

34 Seiten, die vorher da waren.

Reihenfolge

Das Konzept kam vor der Kamera

Weil vorher feststand, welche Marke welchen Kanal bespielt und welche Formate gebraucht werden, konnte der Drehtag danach beides auf einmal liefern. Was dabei entstanden ist, steht in der Fotoproduktion und der Videoproduktion.

Gültigkeit

Ein Plan, kein Ergebnis

Das Konzept benennt das Ziel und die Wege dorthin. Ob das Ziel erreicht ist, sagt es nicht, und diese Seite auch nicht: Für diesen Kunden ist weder Umsatz noch Reichweite gemessen. Was hier steht, ist der Plan, nach dem gearbeitet wurde, und das ist etwas anderes als eine Erfolgsmeldung.

Fragen

Häufige Fragen zur Marketingstrategie eines Händlers

Was vor der ersten Produktion zu entscheiden ist, beantwortet an diesem Projekt. Was daraus entstanden ist, steht im Social Media Marketing.

Warum ein Konzept, wenn die Produkte schon feststehen?

Weil die Produkte nicht die Frage sind, sondern die Reihenfolge. Ohne Plan entsteht zuerst Material und danach die Überlegung, wofür man es brauchen könnte; das kostet einen zweiten Drehtag, sobald ein Format fehlt. Mit Plan steht vorher fest, welche Marke welchen Kanal bespielt und in welchem Format, und ein einziger Produktionstag deckt alles ab.

Was gehört in ein solches Konzept hinein?

Ein benanntes Ziel, die Trennung von organischem Auftritt und bezahlter Reichweite, die Zielgruppen je Marke, die Kanäle mit ihrer jeweiligen Aufgabe, die Haltung im Auftreten und die Hebel, mit denen sich Umsatz bewegen lässt. Dazu die Regeln fürs Aussehen, also Farben und Schrift. Was nicht hineingehört, sind Zahlen, die niemand erhoben hat.

Wie geht man mit sehr unterschiedlichen Zielgruppen um?

Man trennt sie, statt einen Mittelweg zu suchen. Das eigene Profil erklärt das ganze Sortiment und bleibt damit für alle lesbar; die gezielte Ansprache läuft über bezahlte Reichweite, die je Produkt genau die Gruppe erreicht, für die es gemacht ist. Genau deshalb ist bei diesem Kunden die Followerzahl kein Ziel: Sie mischt Gruppen, die getrennt gehören.

Lassen sich Aktionen finanzieren, ohne die Marge aufzugeben?

Oft ja, und das ist der kaufmännische Teil, der in Konzepten meistens fehlt. Hersteller beteiligen sich an Aktionen ihrer Handelspartner, über Werbekostenzuschüsse, Aktionsware oder gestellte Muster. Wer das vor der Aktion verhandelt statt danach, senkt die eigenen Kosten deutlich. Im Konzept für provivamed steht dieser Punkt ausdrücklich neben den Aktionsideen.

Woran erkennt man, ob der Plan aufgeht?

An zwei Dingen, und beide sieht man ohne Werkzeug. Erstens: Läuft nach drei Monaten noch etwas, oder ist es eingeschlafen. Zweitens: Erkennt jemand den Auftritt wieder, ohne den Namen zu lesen. Zahlen kommen danach und nicht davor; was für diesen Kunden nicht gemessen ist, behaupten wir auch nicht. Was sich in einem konkreten Fall messen lässt, klären wir im Erstgespräch.

Du brauchst einen Plan, melde dich bei uns

Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Wir sehen uns an, was da ist, sagen offen, womit wir anfangen würden, und nennen das Budget, bevor etwas produziert wird.

Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck

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