Fotoproduktion für die Kanzlei Innsbruck, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Businessfotografie für eine Kanzlei
Das Team an seinem eigenen Ort: in der Altstadt vor der Haustür und im Büro an den eigenen Schreibtischen.
Ausgangslage
Potential in eigenen Aufnahmen
Austauschbar
Waage, Buch, fremde Hand
Der Bildvorrat für Kanzleien ist erschöpft, bevor er anfängt: eine Waage, ein aufgeschlagenes Gesetzbuch, eine anonyme Hand mit Füllfeder. Diese Bilder stehen auf hunderten Seiten gleichzeitig, sie sagen über keine davon etwas, und sie verraten genau das. Für eine Fotoproduktion ist das die Ausgangslage: Es fehlt nicht an Bildern, es fehlt an eigenen.
Schweigepflicht
Was nicht ins Bild darf
Gleichzeitig ist eine Kanzlei der Ort mit den meisten Dingen, die nicht fotografiert werden dürfen. Auf jedem Schreibtisch liegt ein Mandat, auf jedem Bildschirm steht ein Name, in jedem Regal steht ein beschrifteter Ordner. Wer hier einfach draufhält, produziert Material, das nie verwendet werden kann. Der Termin muss also vorbereitet sein, bevor die erste Aufnahme entsteht.
Invisions
Wir fotografieren die Leute

Businessfotografie für den Beratungsberuf
Wer einen Anwalt sucht, kann nichts ausprobieren. Es gibt kein Produkt, keine Kostprobe und keine Bewertung, über die man offen spricht. Was bleibt, sind die Personen, und deshalb haben wir genau die aufgenommen: die Gruppe in der Herzog-Friedrich-Straße vor der eigenen Haustür, jede Person einzeln, einmal draußen und einmal am eigenen Schreibtisch, dazu die Handgriffe des Alltags. Das ist Fotoproduktion für einen Beruf, in dem die Verschwiegenheit mitbestimmt, was im Bild sein darf. Wer der Betrieb dahinter ist, steht im Projekt Kanzlei Innsbruck.
- Team
- Porträt
- Alltag
Ablauf
Der Ablauf
Erst die Verwendung, dann die Liste
Wo die Bilder später stehen, bestimmt, welche entstehen.
Am Anfang steht, wo die Aufnahmen hinsollen. Eine Website braucht andere Bilder als ein Eintrag in einem Anwaltsverzeichnis, und ein Hero über die ganze Breite braucht ein Motiv mit Platz für Text. Aus dieser Verwendung entsteht die Liste, und nicht umgekehrt.
Dazu, wer im Bild ist. Bei einer kleinen Kanzlei sind das alle, und dann gehört geklärt, ob jede Person einzeln, zu zweit und als Gruppe gebraucht wird. Das entscheidet über die Dauer des Termins mehr als alles andere.
- Wofür die Bilder sind
- Welche Motive gebraucht werden
- Wer im Bild ist
- Ein Termin für alles
Der Tisch, bevor er fotografiert wird
In einer Kanzlei ist Aufräumen keine Kosmetik.
Jeder Ort, an dem gearbeitet wird, trägt etwas, das nicht ins Bild darf: ein Aktendeckel mit Namen, ein Bildschirm mit einem Dokument, ein beschrifteter Ordnerrücken. Vor dem Termin wird deshalb gemeinsam durchgegangen, was weg muss und was stehen bleiben darf. Nachträglich retuschieren ist die schlechtere Lösung, weil man es sieht und weil es jedes Bild einzeln kostet.
Was an seiner Stelle steht, ist unverfänglich und trotzdem echt: leere Blöcke, Fachliteratur, die eigene Bilderwand. Das trägt die Tätigkeit genauso und verrät niemanden.
- Jede Fläche durchgegangen
- Nichts Lesbares im Bild
- Unverfängliche Requisiten
- Kleidung vorher abgestimmt
Zwei Orte, ein Tag
Die Altstadt für das Team, das Büro für den Rest.
Draußen entstehen die Aufnahmen, die den Ort mit ins Bild holen: die Gruppe stehend und in Bewegung, jede Person einzeln, immer an derselben Stelle und im selben Licht. Dass sie nebeneinander funktionieren, hängt genau daran, und deshalb wird dieser Block am Stück gedreht.
Drinnen folgen die Porträts an den eigenen Schreibtischen und die Szenen, die später die Rolle der Symbolbilder übernehmen: schreiben, lesen, beraten, den Handschlag am Ende. Beides ist gestellt und keines davon behauptet etwas anderes.
- Gruppe am Stück
- Porträts am Arbeitsplatz
- Szenen für die Seite
- Gleiches Licht je Strecke
Drei Ordner statt eines
Sortiert nach dem, wofür die Bilder gebraucht werden.
Übergeben wird nicht ein Ordner mit allem, sondern die Auswahl, getrennt nach Team, Porträts und Szenen. Das ist die Aufteilung, in der die Bilder später auch gebraucht werden, und sie erspart jedem im Haus die Suche.
Bearbeitet wird zurückhaltend: Licht und Farbe angeglichen, damit die Strecken nebeneinander bestehen, und sonst nichts. Ein Porträt, das nach Bearbeitung aussieht, ist bei einem Beratungsberuf schlechter als eines, das nach nichts aussieht.
- Getrennt nach Verwendung
- Licht und Farbe angeglichen
- Zurückhaltend bearbeitet
- Dateien beim Kunden
Die Aufnahmen
Porträts und Szenen aus der Kanzlei
Draußen vor der Haustür und drinnen am Arbeitsplatz, aufgenommen an einem Tag.






Ergebnis
Eigene Bilder für den Auftritt

Fotoproduktion
Der Handgriff, ohne Akte.
Verwendung
Bilder, die überall hinpassen
Das Material trägt heute den ganzen Auftritt: die Gruppe ganz oben auf der Startseite, ein Teambild im Kanzleitext, die Porträts dort, wo Personen vorkommen. Wie die Seite darum herum gebaut ist, steht in der Fallstudie Website.
Eigentum
Kein Abo, keine Lizenz
Die Aufnahmen gehören der Kanzlei und sind an keine Plattform und an kein Nutzungsfenster gebunden. Das ist der zweite, leise Unterschied zu gekauftem Material: Ein Bilddienst kann eine Lizenz ändern oder ein Motiv zurückziehen, und dann steht eine Seite ohne Bild da. Eigene Aufnahmen laufen so lange, wie die Personen darauf im Haus sind.

Team
Drei im Büro.
Fragen
Fragen zur Businessfotografie in einer Kanzlei
Was ein Team vor dem Termin klärt. Was wir sonst für diese Kanzlei gemacht haben, steht im Projekt Kanzlei Innsbruck.
Was zieht man für Businessaufnahmen an?
Das, was im Beruf ohnehin getragen wird, und untereinander abgestimmt. Eine Kanzlei, in der die einen im Anzug und die anderen im Pullover arbeiten, soll genau so aussehen; erzwungene Einheitlichkeit wirkt auf dem Bild wie eine Verkleidung. Abgestimmt gehört die Tonlage: dunkle und gedeckte Farben nebeneinander funktionieren, ein einzelnes leuchtendes Stück zieht in der Gruppe alle Blicke auf sich. Feine Muster und Streifen flimmern auf Bildschirmen, deshalb lieber ruhige Stoffe.
Wie bekommt man vier Personen auf ein Bild, das nicht steif wirkt?
Indem man sie gehen lässt. Eine Gruppe, die nebeneinander steht und in die Kamera schaut, ist in zwei Minuten fotografiert und sieht nach Vereinsfoto aus. Dieselbe Gruppe, die eine Gasse entlanggeht und dabei miteinander redet, ergibt Aufnahmen mit Bewegung, und aus zwanzig Anläufen ist einer dabei, auf dem alle vier gut aussehen. Beides gehört in eine Lieferung: das stehende Bild für die Seite, das gehende für alles andere.
Warum draußen und nicht nur im Büro?
Weil der Ort mitspricht. Eine Kanzlei in der Altstadt in derselben Altstadt zu fotografieren, sagt ohne ein Wort, wo man hingeht, und macht den Weg zur Haustür vorstellbar. Innenaufnahmen liefern das nicht, weil ein Büro aussieht wie ein Büro. Umgekehrt braucht es die Innenaufnahmen für die Porträts, weil dort der Arbeitsplatz steht. Die Mischung ist der Grund, warum beides an einem Tag entsteht.
Was passiert, wenn jemand neu dazukommt?
Dann wird nachproduziert, und dafür muss der erste Termin dokumentiert sein. Wir halten fest, wo die Porträts entstanden sind, aus welcher Richtung das Licht kam und mit welcher Brennweite gearbeitet wurde. Mit diesen Angaben lässt sich ein einzelnes Porträt nachliefern, das neben den anderen nicht auffällt. Ohne sie sieht man den Neuzugang auf der Teamseite sofort, und zwar an der Bildsprache und nicht am Gesicht.
Dürfen Mandanten oder Räume anderer im Bild sein?
Mandanten nur mit ausdrücklicher Zustimmung, und in der Praxis heißt das: nicht. Die Beratungsszenen in dieser Lieferung sind mit Personen aus dem Umfeld nachgestellt, und das ist der übliche und der saubere Weg. Für Aufnahmen im öffentlichen Raum gilt dasselbe in kleinerem Maßstab: Passanten im Hintergrund sind unproblematisch, solange sie Beiwerk bleiben und nicht zum Motiv werden. Deshalb ist die Tiefenschärfe auf den Porträts in der Gasse so kurz gewählt.
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Invisions Marketingagentur KG
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