Videoproduktion für CUBE Store Dingolfing, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Erklärvideos für ein Fachgeschäft
Vier Gespräche, die im Laden täglich geführt werden, einmal aufgenommen. Gedreht am Ort, erklärt von jemandem, der dort arbeitet.
Ausgangslage
Potential im Social Media Video
Zeit
Erklären statt verkaufen
Leasing ist die Frage, die am meisten Zeit kostet: Brutto gegen netto, was im Vertrag steckt, was nach drei Jahren passiert. Wer das am Tresen erklärt, erklärt es jedem einzeln und jedes Mal ein wenig anders. Für einen Betrieb in der Fahrradbranche ist das eine Auskunft, die sich einmal aufnehmen und danach beliebig oft geben lässt.
Vertrauen
Wartung klingt nach Kostenfalle
Der zweite Fall ist heikler. Ein Kunde, der hört, dass sein Rad jährlich zum Service soll, hört oft zuerst eine Rechnung. Was dahintersteckt, sieht man erst an einem losen Schnellspanner, einem abgefahrenen Zahnkranz oder einem undichten Dämpfer, und genau das lässt sich zeigen statt behaupten. Ein Film für Social Media kann diese Teile in die Hand nehmen, ein Text kann es nicht.
Invisions
Wir zeigen, statt zu behaupten

Erklärvideo für den Fahrradhandel
Ein Fachgeschäft erklärt jeden Tag dieselben vier Dinge: wie Leasing gerechnet wird, warum ein Rad zum Service soll, was über die Jahre an Verschleiß dazukommt und was ein neues Update am Antrieb kann. Wir haben diese vier Gespräche im Laden aufgenommen, jedes für sich, jedes an dem Ort, an dem es stattfindet: am Bildschirm, an der Werkbank, vor den Rädern. Das ist Videoproduktion für den Handel, und sie unterscheidet sich von einem Imagefilm in einem Punkt: Ein Erklärvideo ersetzt kein Gefühl, es ersetzt eine Auskunft. Wer der Betrieb dahinter ist, steht im Projekt CUBE Store Dingolfing.
- Leasing
- Service
- Werkstatt
Die Filme
Vier Themen aus dem Ladenalltag
Jeder Film beantwortet genau eine Frage, die im Geschäft ohnehin gestellt wird.

Die Rechnung am Bildschirm
Der längste Film der Reihe, und der einzige, der über die Schulter auf einen Bildschirm schaut. Erklärt wird der Weg vom Radpreis zur Rate: was der Arbeitgeber verrechnet, was Brutto- von Nettobetrag unterscheidet, was im Paket steckt und was nach Ablauf der Laufzeit mit dem Rad passiert.
Gedreht ist das in zwei Ebenen. Die eine ist der Mitarbeiter im Verkaufsraum, die andere die Bildschirmaufnahme des Rechners, in der die Zahlen tatsächlich entstehen. Wer eine Rate nur hört, glaubt sie nicht; wer sieht, wo sie herkommt, versteht sie.
- Vom Radpreis zur Monatsrate
- Brutto und netto nebeneinander
- Was im Paket enthalten ist
- Bildschirmaufnahme des Rechners
Die Teile in die Hand nehmen
Ein Rundgang durch die Werkstatt, bei dem nacheinander die Stellen gezeigt werden, an denen ein ungewartetes Rad auffällt: eine lose Steckachse, ein abgefahrener Zahnkranz, eine Bremsscheibe, die sich lösen kann, ein Dämpfer, der undicht geworden ist.
Das ist der Film, der am meisten von der Kamera lebt. Jede dieser Stellen ist klein, und keine davon lässt sich beschreiben, ohne dass sie nach Kleinigkeit klingt. Im Bild ist sofort zu sehen, was gemeint ist, und warum der Punkt nicht Komfort heißt, sondern Sicherheit.
- Gedreht an der Werkbank
- Nahaufnahmen der Verschleißteile
- Vom Laufrad bis zum Fahrwerk
- Sicherheit statt Komfort
Die Jahre nebeneinander
Der Film räumt mit der Erwartung auf, ein Rad sei nach dem Kauf ein Fass ohne Boden. Erklärt wird, welche Teile laufleistungsabhängig verschleißen, welche jährlich anfallen und welche selten, und was sich daraus über die ersten Jahre ergibt.
Damit das nicht nur gesprochen bleibt, trägt der Film eingeblendete Karten: eine Erklärung dessen, was ein Reparaturrad überhaupt ist, und eine Übersicht, die die Jahre nebeneinander stellt. Die Grafik gehört zur Produktion und entsteht im Schnitt, nicht am Drehtag.
- Verschleiß nach Laufleistung
- Eingeblendete Erklärkarten
- Übersicht über die Jahre
- Grafik aus dem Schnitt
Der kurze Film für den Anlass
Der kürzeste der vier, und der einzige mit einem Ablaufdatum. Er zeigt ein Update des Antriebsherstellers, das Sprünge und Wheelies misst und die Unterstützung erhöht, und lädt zum Ausprobieren im Laden ein.
Genau deshalb steht er allein: Ein Film über ein Softwareupdate gilt bis zum nächsten Update, während die drei anderen jahrelang stimmen. Ein Anlassfilm gehört kurz gehalten und schnell fertig, sonst kostet er mehr, als er in seiner Laufzeit einbringt.
- Dreissig Sekunden im Original
- Display und Antrieb in Nahaufnahme
- Einladung in den Laden
- Gilt bis zum nächsten Update
Ablauf
Der Ablauf
Erst die Frage, dann der Film
Ein Gespräch darüber, was am Tresen am meisten Zeit kostet.
Am Anfang steht keine Idee, sondern eine Liste. Wir fragen ab, welche Auskünfte im Verkauf am häufigsten gegeben werden und welche davon jedes Mal gleich lauten. Genau diese Schnittmenge ist es, die sich aufnehmen lässt; alles andere bleibt ein Gespräch.
Dazu gehört die Frage, was einen Anlass hat und was jahrelang gilt. Beides ist sinnvoll, aber es wird anders produziert: Der eine Film darf aufwendig sein, der andere muss schnell fertig werden.
- Was oft gefragt wird
- Eine Frage je Film
- Dauerhaft oder Anlass
- Reihenfolge der Drehs
Der Tag, bevor er stattfindet
Ort, Ablauf und der Zustand, in dem der Laden stehen soll.
Gedreht wird dort, wo die Sache stattfindet: Leasing am Bildschirm, Service an der Werkbank, Produkt vor den Rädern. Das spart die Hälfte der Erklärung, weil der Ort schon die Hälfte davon zeigt.
Vorbereitet gehört der Ort selbst. Die Werkbank geräumt, die Räder gerichtet, der Bereich frei, in dem gesprochen wird, das Licht an. Dazu die Absprache, wer spricht: am besten jemand, der die Sache ohnehin jeden Tag erklärt.
- Wer vor der Kamera steht
- Ein Ort je Thema
- Der Laden, wie er sein soll
- Ein Vormittag für alle vier
In Anläufen statt in einem Take
Gesprochen wird frei, aufgenommen wird mehrfach.
Vor der Kamera steht kein Schauspieler, sondern ein Mitarbeiter, der seinen Beruf kennt. Deshalb wird nicht abgelesen, sondern in Anläufen gedreht: Der Punkt wird mehrmals gesagt, und im Schnitt bleibt der Anlauf, der sitzt. Das kostet Aufnahmezeit und spart Nachbereitung.
Dazu kommen die Nahaufnahmen, die den Film erst tragen: das Teil in der Hand, der Bildschirm mit der Rechnung, der Antrieb am Rad. Sie entstehen getrennt vom gesprochenen Teil und werden im Schnitt darübergelegt.
- Frei gesprochen, mehrfach
- Nahaufnahmen getrennt
- Vier Themen an einem Tag
- Ton am Ort geprüft
Was im Schnitt dazukommt
Bauchbinde, Erklärkarten und die Fassungen für jeden Ort.
Im Schnitt entsteht alles, was am Drehtag nicht da war: die Bauchbinde mit Name und Store, die Karten, die einen Begriff erklären oder Zahlen nebeneinander stellen, und die Untertitel. Letztere sind kein Zubehör, sondern Voraussetzung, weil ein Film im Feed stumm anläuft.
Geliefert wird in den Fassungen, die gebraucht werden. Was wo ausgespielt wird, entscheidet der Betrieb; ein Film, der nur in einer Länge und einem Format existiert, passt am Ende nur an eine Stelle.
- Bauchbinde und Karten
- Untertitel zu jedem Film
- Mehrere Fassungen
- Dateien beim Kunden
Ergebnis
Erklärvideos aus dem eigenen Laden
Reparatur
Die Kosten über die Jahre.
Vier Filme
Eine Reihe statt eines Films
Aus einem Drehtag entstehen vier Filme statt eines, und das ist der eigentliche Unterschied zu einem Imagefilm. Jeder beantwortet eine Frage und lässt sich einzeln verschicken, einzeln einbinden und einzeln ersetzen, wenn sich die Sache dahinter ändert. Ein einzelner langer Film wäre an keiner dieser Stellen verwendbar.
Weitergeben
Antwort statt Auskunft
Ein Film hat eine Adresse und geht damit überall hin, wo sonst eine Erklärung stünde: in die Antwort auf eine Anfrage, auf die Seite über Leasing, auf einen Bildschirm im Laden. Wie derselbe Betrieb als Fläche wirkt, zeigt der virtuelle Rundgang.
Leasing
Die Rate am Bildschirm.
Fragen
Fragen zum Erklärvideo für ein Fachgeschäft
Was vor der Produktion zu klären ist. Was wir sonst für diesen Store gemacht haben, steht im Projekt CUBE Store Dingolfing und in der Fallstudie Virtueller Rundgang.
Wie lang darf ein Erklärvideo sein?
So lang, wie die Sache braucht, und keine Sekunde länger. Ein Update am Antrieb ist in einer halben Minute erzählt, eine Leasingrechnung braucht mehrere Minuten, weil sie Schritt für Schritt entsteht. Wer beides auf dieselbe Länge zwingt, macht das eine zäh und das andere unverständlich. Was sich lohnt, ist die kurze Zweitfassung: derselbe Film auf die eine Aussage zusammengezogen, für den Feed, während die lange Fassung auf der Website steht.
Braucht ein Film im Laden zusätzliches Licht?
Meistens nur an einer Stelle. Ein Verkaufsraum ist hell erleuchtet, und das vorhandene Licht ist für eine Aufnahme oft ausreichend, solange niemand direkt unter einem Strahler steht. Schwierig ist die Werkstatt, wo Leuchtstoffröhren, Tageslicht durch das Tor und eine Arbeitsleuchte gleichzeitig auf ein Gesicht fallen. Dort wird eine Lichtquelle gesetzt, damit die Hautfarbe über den ganzen Film gleich bleibt, und der Rest bleibt, wie er ist.
Wie wird der Ton in einer Werkstatt sauber?
Mit einem Mikrofon am Sprecher und einer Aufnahmepause, wenn ein Kompressor anspringt. Ein Ansteckmikrofon nimmt die Stimme aus wenigen Zentimetern auf und lässt den Raum weit hinter sich, was in einer Halle mit harten Flächen der einzige Weg ist. Was danach bleibt, ist ein gleichmäßiges Grundrauschen, und das lässt sich im Schnitt absenken. Was sich nicht retten lässt, ist eine Aufnahme mit Maschinenlärm mitten im Satz, also wird an dieser Stelle noch einmal gedreht.
Sind Untertitel notwendig?
Sie sind es überall dort, wo ein Film von selbst anläuft, und das ist in jedem Feed der Fall. Ein Film ohne Untertitel beginnt dort stumm und wird weggewischt, bevor der erste Satz zu Ende ist. Dazu kommt, dass Untertitel den Film für alle zugänglich machen, die ihn nicht hören können oder wollen. Sie entstehen im Schnitt, gehören geprüft statt automatisch übernommen und werden fest ins Bild gelegt, wenn der Ort keine eigenen anbietet.
Was kostet eine Videoreihe für ein Fachgeschäft?
Das hängt an der Zahl der Themen, an den Drehorten und daran, wie viel im Schnitt dazukommt. Der Drehtag ist der kleinere Teil: Vier kurze Filme entstehen an einem Vormittag, wenn vorher feststeht, worum es in jedem geht. Der größere Teil ist die Nachbereitung, also Schnitt, Einblendungen, Untertitel und die Fassungen für die verschiedenen Orte. Beides gehört getrennt gerechnet und vor der Entscheidung genannt.
Du erklärst täglich dasselbe, melde dich bei uns
Eine Auskunft, die im Betrieb jeden Tag gegeben wird und sich einmal aufnehmen ließe: Wir sagen dir im Erstgespräch, wie viele Filme daraus werden und was sie kosten, bevor ein Drehtag geplant wird.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
Weitere Arbeiten







