
FahrradSeit 2022
Virtueller Rundgang für Fahrradgeschäft
CUBE Store Lindenberg
Ein virtueller 3D-Rundgang durch den Store, eingebunden auf der Website und bei Google.
- Virtueller Rundgang
Gäste können das Apartment vollständig einsehen, bevor sie anfragen, vom Eingang bis in die Wärmekabine.
Ausgangslage
Eindruck
Ein paar Bilder zeigen ein paar Ecken, mehr nicht. Was in ihnen fehlt, ist das Gefühl für das Ganze: wie hoch der Giebel über dem Wohnraum steht, wie das Licht durch die Fenster fällt, wie weit es von einem Raum zum nächsten ist. Bei einem großen Haus lässt sich das mit Fotos kaum beschreiben, weil jedes davon nur einen Ausschnitt fassen kann und die Verbindung dazwischen offen bleibt. Für die visuelle Präsentation einer Immobilie ist genau das die Grenze.
Vertrauen
Wer eine Woche im Voraus bezahlt, ohne das Objekt gesehen zu haben, rechnet mit einer Enttäuschung. Ein Rundgang dreht das um: Der Gast war schon im Haus, bevor er schreibt, und hat einen vollständigen Eindruck davon, was ihn erwartet. Aus dem Zweifel wird Zutrauen, und das gilt für den Betrieb genauso wie für das Objekt selbst.
Invisions
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Ein virtueller Rundgang ist die begehbare Fassung eines Hauses. Für die Arlberg Kandahar Lodge ist jede Ebene aufgenommen, vom Eingang über die Wohnküche und die drei Schlafzimmer bis zur Wärmekabine im Untergeschoss. Wer ihn öffnet, bewegt sich selbst durch das Haus und sieht, wie die Räume zueinander liegen. Eingebunden ist er auf einer eigenen Seite und zusätzlich bei den Einblicken, also genau dort, wo die Frage entsteht.
Ablauf
Ein Gespräch darüber, was der Rundgang leisten soll und wer ihn öffnet.
Am Anfang steht die Frage, wofür das Objekt gezeigt wird und wer sich das ansieht. Bei einem Ferienhaus ist das eine Gruppe, die gemeinsam entscheidet, bei einer Praxis ein Patient vor dem ersten Termin. Daraus folgt, welche Bereiche in den Rundgang gehören und welche draußen bleiben.
Dazu der Termin. Ein Haus mit großen Fenstern sieht am Vormittag anders aus als am Abend, und Schnee vor dem Fenster gibt es nur im Winter. Beides bestimmt, wann wir kommen.
Gezeigt wird das Objekt so, wie es tatsächlich ist.
Die Kamera steht auf einem Stativ und wird von Raum zu Raum getragen. Vorbereitet wird das Haus wie für eine Fotoproduktion: aufgeräumt, Vorhänge auf, Licht an. Anders als beim Fotografieren lässt sich nichts hinter der Kamera verstecken, weil sie in alle Richtungen zugleich aufnimmt.
Das ist zugleich der Anspruch an einen Rundgang: Er zeigt das Objekt, wie es ist, und nicht drei ausgesuchte Ecken. Wer ankommt und etwas anderes vorfindet, schreibt darüber eine Bewertung.
Jeder Standpunkt liefert eine Rundumaufnahme samt Tiefe.
Aufgenommen wird mit Matterport: An jedem Standpunkt entsteht eine Rundumaufnahme mit Tiefeninformation, und die Punkte liegen dicht genug, dass daraus ein durchgehender Weg wird, durch Türen, über Treppen und um Möbel herum.
Aus diesen Aufnahmen rechnet die Plattform ein dreidimensionales Modell des Hauses. Daraus lassen sich die Übersicht von außen und der Grundriss ableiten, also zwei Ansichten, die auf keinem Foto möglich sind.
In diesem Fall online, auf der eigenen Website.
Für die Arlberg Kandahar Lodge liegt der Rundgang auf einer eigenen Seite der Website, damit er eine Adresse hat und verlinkt werden kann, und zusätzlich bei den Einblicken, wo ein Gast gerade durch die Räume geht. Beides zeigt auf dasselbe Modell.
Geladen wird er erst nach Zustimmung und auf Klick, kostet also niemanden Ladezeit, der ihn nicht öffnet. Wie die Website das löst, steht in ihrer Fallstudie. Ebenso möglich sind Buchungsportale, ein Exposé oder der direkte Link in einer Mail.
Ergebnis
Anfragen
Wer das Haus begangen hat, fragt nicht mehr nach der Zimmeraufteilung, nach der Größe des Wohnraums oder danach, auf welcher Ebene das dritte Bad liegt. Jede dieser Fragen kostet sonst zwei Mails. Der Gast macht sich sein Bild in einer Minute selbst, und übrig bleibt das Gespräch über Termin und Preis, also der Teil, an dem sich eine Buchung wirklich entscheidet.
Kundenbindung
Der Rundgang hat eine eigene Adresse und wird deshalb geteilt, innerhalb einer Gruppe genauso wie in der Antwort auf eine Anfrage. Wer ihn öffnet, bleibt länger als bei einer Bildergalerie und erinnert sich danach an das Haus statt an ein Angebot unter vielen. Zusammen mit den Bildern des Hauses zeigt der Auftritt dieses Haus und kein anderes.
Fragen
Was vor einem Scan zu klären ist. Wie der Rundgang auf der Seite eingebunden ist, steht in der Fallstudie Webentwicklung, und wer der Betrieb ist, im Projekt Arlberg Kandahar Lodge.
Er zeigt das Haus im Zustand des Aufnahmetags und altert mit ihm. Neue Möbel, ein umgebautes Bad oder ein anderer Bodenbelag sind der Grund für eine neue Aufnahme, nicht der Kalender. Solange sich nichts Sichtbares ändert, läuft ein Rundgang jahrelang. Was regelmäßig anfällt, ist das Hosting beim Anbieter, denn das Modell liegt dort und nicht auf Ihrem Server.
Drei Dinge, und sie bauen aufeinander auf. Zuerst Bilder von jedem Raum, denn sie tragen die Startseite, die Portale und jede Antwort auf eine Anfrage. Dann der Rundgang, der den Zusammenhang zeigt, den ein Foto nicht fassen kann. Zuletzt eine eigene Seite, auf der beides zusammenläuft und auf der angefragt wird, statt auf einem Portal neben den Nachbarobjekten. Für die Arlberg Kandahar Lodge sind alle drei in einem Auftrag entstanden, was den Aufwand einmal statt dreimal anfallen lässt.
Die Aufnahme liegt in einer ähnlichen Größenordnung, weil beides ein Termin im Haus ist. Der Unterschied liegt danach: Fotos sind einmal bezahlt und gehören Ihnen, ein Rundgang liegt auf der Plattform des Anbieters und kostet dort laufend. Dafür ersetzt er eine Besichtigung, was Fotos nicht können. Was beides zusammen für Ihr Objekt heißt, rechnen wir im Erstgespräch durch, bevor etwas geplant wird.
Ja, und das ist der Punkt. Ein Gast, der das Haus vollständig gesehen hat, kommt ohne falsche Erwartung an, und genau daraus entstehen gute Bewertungen. Wer dagegen nur die drei schönsten Ecken zeigt, bekommt die Enttäuschung bei der Ankunft und sie steht danach im Netz. Räume, die wirklich nicht gezeigt werden sollen, lassen sich aus dem Weg nehmen; das ist eine Entscheidung vor der Aufnahme und keine Nachbearbeitung.
Es lohnt sich, wo mehrere Räume zusammenhängen und wo im Voraus entschieden wird: Ferienhäuser, Wohnungen, Praxen, Hotels, Verkaufsflächen. Je größer und verwinkelter, desto mehr. Bei einem einzelnen Raum, den ein Foto vollständig zeigt, bringt er wenig. Und er ersetzt keine guten Bilder, denn die braucht jede Seite als Startmotiv und für jede Kachel. Beide Leistungen ergänzen sich, deshalb entstehen sie meist zusammen.
Ein Haus, eine Wohnung oder eine Fläche, die jemand vor der Entscheidung sehen soll: Wir sagen dir im Erstgespräch offen, was ein Rundgang dafür braucht und was er kostet, bevor etwas geplant wird.
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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