Grafik & Branding für Rental Bikes Torfhaus, ein Projekt der Werbeagentur Invisions
Grafik und Branding im Harz
Ein Zeichen, das auf einem Flyer genauso steht wie auf einer sechs Meter hohen Beachflag, und eine Farbe, die man aus der Ferne erkennt.

Eine neue Marke für den Harz
Am Torfhaus im Harz hat die V&S GmbH einen Bikeverleih eröffnet, und wir haben ihm sein Aussehen gegeben. Entstanden sind ein Zeichen, ein Farbsystem, eine Schriftfamilie, Grafikelemente, ein Feeddesign und eine Identity Guideline, die alles zusammenhält. Danach ging dieselbe Gestaltung in den Druck und an die Hütte. Das ist Grafik und Branding für einen Verleih: erst das System, dann die Anwendung. Was es für den Betrieb bedeutet, steht im Projekt Rental Bikes Torfhaus.
- Logo
- Farbsystem
- Printbranding
Ausgangslage
Sichtbar und trotzdem leise
Die Aufgabe
Erkennbar neben den Stores
Der Verleih gehört zur selben Hand wie die CUBE Stores in Göttingen, Goslar und Hildesheim. Eine Marke, die gar nichts mit ihnen zu tun hat, wäre an jedem gemeinsamen Plakat ein Bruch; eine, die ihnen gleicht, wäre eine Filiale ohne eigenen Namen. Dazwischen liegt die Aufgabe, und sie entscheidet sich nicht am Zeichen allein, sondern an Schrift und Farbe. Was dabei für den Betrieb herauskam, steht auf der Seite von Rental Bikes Torfhaus.
Der Ort
Fenster ohne Standardmaße
Der zweite Teil war der Standort selbst: eine Holzhütte im Nationalpark, zwischen Harzturm, Wienerwald und Harzresort. Auffallen muss der Verleih, damit ihn jemand findet; schreien darf er nicht, weil ringsum Wald steht. Dazu kamen die Maße: Die Fensterflächen hatten kein Normformat und wurden einzeln vermessen, und die Waschbox brauchte ein Material, das Schmutz, Nässe und tägliche Nutzung aushält.
Invisions
Wir geben einer Marke ihr Zeichen
Ablauf
Der Aufbau der Marke
Der Rahmen
Am Anfang steht, was es schon gibt.
Vor dem ersten Entwurf haben wir die Auftritte der CUBE Stores in Göttingen, Goslar und Hildesheim auseinandergenommen: welche Schriften sie führen, wie ihre Farben gesetzt sind, welche Formen wiederkehren. Daraus ergab sich, was der Verleih übernimmt und was ihm allein gehört.
Dazu kam der Ort. Ein Verleih im Nationalpark hat andere Nachbarn als ein Laden in der Stadt, und die Umgebung entscheidet mit, welche Farbe auffällt, ohne zu stören. Wofür wir dieses Verfahren sonst noch einsetzen, steht unter Grafik und Branding.
- Bestehende Auftritte gelesen
- Mit dem Betreiber abgestimmt
- Gemeinsames und Eigenes getrennt
- Umgebung am Standort geprüft
Das System
Ein Zeichen, das in jeder Größe hält.
Das Zeichen ist eine Hüttenform mit einem ausgesparten Mountainbike, daneben der Schriftzug. Es musste klein auf einem Aufkleber lesbar sein und auf einer sechs Meter hohen Beachflag noch stimmen, also ist alles daran auf wenige Formen reduziert. Die Schriften DIN Pro und Sedgwick Ave kommen aus der Markenwelt der Stores und schlagen die Brücke, ohne einen Neustart zu erzwingen.
Das Farbsystem hat ein Neongrün als Anker, ergänzt um erdige Töne aus der Umgebung, dazu ein Rot und ein Blau für gemeinsame Auftritte mit den Stores. Icons und Illustrationen bleiben alltagsnah, die Störerflächen in Neon lenken den Blick. Farben liegen für Bildschirm und Druck getrennt vor, weil ein Neon im Vierfarbdruck nie dasselbe ist wie am Schirm.
- Zeichen auf wenige Formen reduziert
- Vom Aufkleber bis zur Beachflag
- Farben für Schirm und Druck
- Icons und Störerflächen
Die Anwendung
Erst das Regelwerk, dann die Hütte.
Alles zusammen liegt in einer Identity Guideline: Farben, Typografie, Icons, Bildsprache und die Beispiele dazu. Sie ist das, was die Marke überlebt, wenn eine Druckerei, ein Beschrifter oder eine neue Kollegin etwas gestaltet, und sie beantwortet die Fragen, die sonst jedes Mal neu verhandelt werden.
Danach ging die Gestaltung an den Standort: Plakate und Fensterposter, Beachflags am Vorplatz, Folien an den einzeln vermessenen Fensterflächen und die Beschilderung der Waschbox. Was davon für deinen Betrieb infrage kommt, klären wir über Kontakt.
- Regelwerk als Guideline
- Druckdaten für jede Fläche
- Material für Nässe und Schmutz
- Montage an der Hütte
Arbeiten
Drucksorten und Layouts für Rental Bikes





Ergebnis
Die Marke am Standort im Harz

Am Standort
Plakate, Folien und Beschilderung.
Das System
Ein Regelwerk statt einzelner Dateien
Am Ende steht nicht ein Logo, sondern ein Satz Regeln: Zeichen, Farben für Schirm und Druck, zwei Schriften, Icons, Störerflächen und die Bildsprache dazu. Wer für Rental Bikes Torfhaus etwas gestaltet, findet darin die Antwort, ohne zu fragen, und das gilt auch für die Druckerei am Ort.
Die Fläche
Wiedererkennung an der Hütte
Am Torfhaus trägt dieselbe Gestaltung heute Banner, Fensterflächen, Beachflags und die Waschbox. Wer aus dem Nationalpark kommt, sieht das Neongrün, bevor er den Namen liest. Was dabei an Drucksorten entsteht, entscheidet sich am Ort und nicht am Schreibtisch.
Fragen
Häufige Fragen zu Drucksorten und Markenaufbau
Wie eine Marke entsteht und wie sie an eine Fassade kommt. Was das für den Verleih bedeutet, steht im Projekt Rental Bikes Torfhaus.
Wie entsteht ein Logo, das in jeder Größe funktioniert?
Indem man es von der kleinsten Anwendung her denkt. Ein Zeichen, das auf einem Aufkleber besteht, besteht auch auf einer Beachflag, umgekehrt gilt das nie. Für Rental Bikes Torfhaus heißt das: wenige Formen, kein Verlauf, keine dünnen Linien, ein Bike als Aussparung statt als Zeichnung. Geprüft wird nicht am Bildschirm in voller Größe, sondern ausgedruckt und aus zwei Metern Entfernung.
Welche Drucksorten braucht ein Verleih am Standort?
Die, die eine Frage beantworten, bevor jemand sie stellt. Am Torfhaus sind das ein Willkommensbanner an der Hütte, Fensterposter für Angebote und offene Stellen, Beachflags, die von der Straße aus sichtbar sind, und eine Beschilderung, die zur Waschstation führt. Wichtiger als die Menge ist die Reihenfolge: zuerst das, was Orientierung gibt, danach das, was wirbt.
Worauf kommt es bei Folien und Beschilderung im Freien an?
Auf Material und Maß. Eine Fensterfläche im Altbestand hat selten ein Normformat, also wird jede einzeln vermessen, bevor etwas gedruckt wird. Im Freien kommen Sonne, Nässe und Reinigung dazu, deshalb hat die Waschbox von Rental Bikes Torfhaus ein anderes Material bekommen als ein Plakat hinter Glas. Gestaltung und Produktion gehören hier zusammen geplant, sonst passt am Montagetag etwas nicht.
Wie wählt man Schriften für eine neue Marke?
Nach dem, was neben der Marke steht. Rental Bikes Torfhaus übernimmt DIN Pro und Sedgwick Ave aus der Markenwelt der CUBE Stores, weil beide Auftritte auf gemeinsamen Plakaten vorkommen und ein zweiter Schriftsatz dort auffallen würde wie ein Fremdkörper. Dazu kommt die praktische Frage: Eine Schrift braucht genug Schnitte für Fließtext, Auszeichnung und Plakat, sonst behilft sich später jeder anders.
Was steht in einer Identity Guideline?
Farben mit ihren Werten für Bildschirm und Druck, die Schriften mit ihren Schnitten, das Zeichen mit Schutzraum und Mindestgröße, die Grafikelemente und die Bildsprache. Dazu Beispiele, wie das alles zusammen aussieht. Bei Rental Bikes Torfhaus liegen auch die Zusatzfarben für gemeinsame Auftritte mit den CUBE Stores darin. Der Zweck ist nicht Vollständigkeit, sondern dass jemand ohne Rückfrage richtig entscheiden kann.
Du brauchst ein Zeichen, melde dich bei uns
Wir bauen die Marke von der Analyse bis zur Guideline und bringen sie danach an die Fläche, an der sie wirken soll. Ein Erstgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Invisions, Werbe- und Marketingagentur in Innsbruck
Invisions Marketingagentur KG
Philippine-Welser-Straße 20a
6020 Innsbruck, Österreich
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